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Wissenschaftliche Überfliegerin
Die Direktorin des Österreichischen Archäologischen Instituts und Grabungsleiterin im türkischen Ephesos, Sabine Ladstätter wurde zur Wissenschaftlerin des Jahres gewählt.
Alljährlich kürt der Klub der Bildungs- und WissenschaftsjournalistInnen "die Wissenschaftlerin/den Wissenschaftler des Jahres". Diesmal ist die Wahl auf die Kärntner Spitzenarchäologin gefallen.
Sabine Ladstätter führt seit 2009 sehr erfolgreich das Österreichische Archäologische Institut (ÖAI). Es widmet sich der Erforschung vergangener Kulturen des griechisch-römischen Kulturkreises im Mittelmeerraum und in den Kulturräumen der ehemaligen Donaumonarchie, zu denen auch das Carnuntum und Mautern zählen.
Das größte Grabungsunternehmen ist die Ephesos-Grabung in der Türkei, die ebenfalls unter der Leitung der Wissenschafterin des Jahres steht. 2011 arbeitete sie dabei an der Spitze von 216 Fachleuten aus 16 Ländern und 22 wissenschaftlichen Disziplinen. Dabei führte sie das internationale Team zu zahlreichen wertvollen Funden.
Sabine Ladstätter wurde letztes Jahr für ihr bisheriges wissenschaftliches Werk mit der höchsten Auszeichnung des Archaeological Institute of America, dem Samuel Kress Lectureship, ausgezeichnet.
