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Die Lebensmittelversorgung von Städten in Hinblick auf den Klimawandel wurde im Rahmen der Technologiegespräche thematisiert.
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FEEDING THE CITY - OR IS THE CITY FEEDING YOU?

Aus Alpbach: Die Zukunft der urbanen Nahrungsmittelproduktion

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Dächer als urbane Anbauflächen für Gemüse - eine von vielen Ideen, um die Nahrungsmittelproduktion in Zukunft klimafreundlicher zu gestalten.
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Der Klima- und Energiefonds lud im Rahmen der Technologiegespräche zum Talk mit dem Titel „Feeding the City – Or Is the City Feeding You?“

Unsere Städte wachsen weltweit. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist vor allem mit Blick auf den Klimawandel eine entscheidende Zukunftsfrage für Metropolen. Denn Pommes, Schokolade und Butter sind nur bedingt gesund und zählen – neben einigen Fleischprodukten – zu den klimaschädlichsten Lebensmitteln. Das heißt, bei der Herstellung, Verarbeitung und beim Transport können besonders viele Treibshausgase entstehen. Wird also in Zukunft unser Essen bald aus dem 3D-Drucker kommen? Wachsen auf all unseren Dächern bald Tomaten und Salat bald nicht mehr auf Feldern, sondern auf den Außenwänden unserer Wohnhäuser? Welche Ernährungsformen und Lebensmittel die Antworten auf die Herausforderungen der Klimakrise liefern können, diskutierten Adam Curtis (Nabolagshager, Oslo), Daniel Podmirseg (vertical farm institute, Wien), Christoph Thomann (ZIRP, Wien), Robin Simsa (Legendary Vish, Wien), Janine Bex (Die Grünen, Innsbruck), Christine Ehrenhuber (United Against Waste, Wien) und Tobias Judmaier (iss mich!, Wien) aus unterschiedlichen Perspektiven auf Einladung des Klima- und Energiefonds beim Europäischen Forum Alpbach, das in diesem Jahr online stattfindet.
Laut aktuellen Prognosen werden 2050 nahezu drei Viertel der Weltbevölkerung in Städten wohnen. Dieser Umstand bringt auch mit Blick auf die Klimaveränderung jede Menge Herausforderungen mit sich. Neben Themen wie Wohnraum, Mobilität und Energie ist auch die Versorgung der Metropolen mit Lebensmitteln eine entscheidende Zukunftsfrage.

Dazu gab es ein klares Feedback des Publikums zur Live-Umfrage des Panels: Unsere Ernährung wird sich in den nächsten Jahren komplett ändern. Und es sei höchste Zeit, dass Produkte mit hohem CO2-Fußabdruck entsprechend gekennzeichnet werden müssen. Ein gemeinsames Bild zeichneten die Gäste vor Ort und das online-Publikum am Ende der Diskussion: Wir müssen Wege finden, weniger Lebensmittel zu verschwenden. Und unsere Gewohnheiten umstellen, um der Klimakrise erfolgreich zu begegnen.

Klima- und Energiefonds Geschäftsführerin Theresia Vogel: „Was wir essen, ist absolut klimarelevant. Bei der Herstellung, Verarbeitung und beim Transport unserer Lebensmittel entstehen jede Menge Treibhausgase. Unsere Gäste heute haben gezeigt, was wir in Zukunft besser machen können. Das beginnt bei neuartigen Produkten, geht über urbane Anbauflächen bis hin zu Konzepten, damit endlich weniger kostbare Lebensmittel im Müll landen.“
 

Podcast zum Thema

Das Thema Ernährung und Klimawandel wird auch in der neuesten Folge des Podcasts des Klima- und Energiefonds www.folgewirkung.at aufgegriffen.


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