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 Fotos: Klima- und Energiefonds
Fotos: Klima- und Energiefonds

Industrie im Zeichen der Klimaneutralität

Das Bestreben die Klimaziele zu erreichen, stellt die Industrie weltweit vor die schwierige Herausforderung schnellstmöglich neue Technologien und Innovationen zu entwickeln, um die Dekarbonisierung der industriellen Prozesse zu beschleunigen. Zugleich kann durch die Transformation zu klimaneutralen Techniken und Produktionsverfahren die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen nachhaltig gesichert werden.

von: Christina Heissenberger

Energieintensive Industriezweige wie Eisen und Stahl, Zement und Chemie zeichnen sich global für gut ein Viertel der Treibhausgasemissionen verantwortlich, wobei hier nach Berechnungen der Energieagentur bis 2050 rund 60 Gigatonnen eingespart werden könnten. Prozessbedingte Emissionen in Bereichen wie der Zementherstellung gelten als schwer zu vermeiden und erfordern neue Verfahren.

Klare Strategien zur CO2-Reduktion

Um die Hürden zur Reduktion von Treibgasemissionen in der Produktion zu bewältigen, gilt es, Strategien zu folgenden Eckpunkten zu entwickeln:

Eine Steigerung der Energieeffizienz durch Prozessoptimierung, die Verbesserung von Materialeffizienz sowie die Digitalisierung und Flexibilisierung des Energieeinsatzes. Fossile Brennstoffe sind durch direkte Elektrifizierung mit Strom aus erneuerbaren Quellen zu ersetzen. Wesentlich ist die Umstellung auf neue klimafreundliche Prozesse wie die Wasserstoff-Direktreduktion beispielsweise in der Stahlherstellung und der Ersatz von fossilem Wasserstoff durch grünen Wasserstoff sowie auch der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen als Energieträger und Rohstoff. Zu den Strategien gehören weiters die Abscheidung und dauerhafte Speicherung von energie- oder prozessbedingtem CO2 (CCS -Carbon Capture and Storage), die CO2-Abscheidung und -Nutzung (CCU-Carbon Capture and Utilization) sowie generell die Transformation hin zur Kreislaufwirtschaft mit dem Fokus auf Langlebigkeit, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit und geteilte Nutzung von Produkten.

Mit der Clean Energy Transition Partnerschaft in eine europäisch nachhaltige Energiezukunft!

Mit der Beteiligung an der neuen transnationalen Initiative der CETPartnerschaft setzt der Klima- und Energiefonds ein weiteres Zeichen und einen bedeutenden Schritt, um Europa zum Vorreiter bei Innovationen und sauberer Energie zu machen! Seit 2007 zeichnet sich der Klima- und Energiefonds mit seinen Energie- und Mobilitätsforschungsprogrammen als zentrales Förderinstrument für Innovation in der österreichischen Energie- und Klimapolitik aus und treibt die Entwicklung hochinnovativer Technologien „Made in Austria“ voran.

Die CET- Partnerschaft baut als Teil der Europäischen Partnerschaften in Horizont Europa auf die Bündelung nationaler und regionaler Förderungen für Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation (FTEI) auf. Im September 2022 startet die erste Ausschreibung und befasst sich mit den noch offenen Herausforderungen, die entlang von 7 Transition Initiativen (TRIs) n organisiert sind.

Der Klima- und Energiefonds und das Klimaschutzministerium beteiligen sich an 3 Transition Initiativen. Die TRI 3 zielt darauf ab, Klimaneutralität durch die Bereitstellung von technologisch sauberen Lösungen für Speichertechnologien, Wasserstoff und erneuerbare Kraftstoffe sowie für CCS (Carbon Capture and Storage) und CCU (Carbon Capture and Utilization) zu ermöglichen. Mit der TRI 5 wird die Entwicklung und Validierung integrierter regionaler und lokaler Energiesysteme angestrebt, um bis 2030 hohe Anteile an erneuerbaren Energien nutzen zu können. Unter der TRI 6 werden technische Lösungen für integrierte industrielle Energiesysteme entwickelt, die effiziente CO2-neutrale industrielle Produktionsstätten ermöglichen.

Somit wird ein weiterer signifikanter Beitrag geleistet, um die Ausgangsbasis für den Dekarbonisierungspfad zu stärken.

Lesen Sie mehr über die Industrie im Zeichen der Klimaneutralität.

www.klimafonds.gv.at

Dieser Beitrag ist eine entgeltliche Einschaltung in Form einer Medienkooperation mit dem Klima- und Energiefonds. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Austria Innovativ.


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