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Foto: Green4Cities & Breathe Earth Collective - Visualisierung: BILDERMEHR
Die Coolspots, eine Kombination aus Beschattung, Begrünung und Hochdrucknebel, bringen Abkühlung in die Stadtlandschaft.
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SMART CITIES

Tröpferlbad 2.0 – Urbane Kühlräume schaffen

2018 gab es in der Wiener Innenstadt 42 Hitzetage. Die fehlende nächtliche Abkühlung in der Stadt führt zu bedeutender gesundheitlicher Belastung für alle Bewohner*innen. Die Schaffung eines Coolspot-Netzwerks zur Reduktion der Temperatur im öffentlichen, städtischen Raum soll Erleichterung bringen.

Städte sind in den vergangenen Jahren im­mer öfter und immer stärker von sommer­licher Überhitzung betroffen, was vor allem auf die dichte Bebauung, Versiegelung und die Reduktion von Grünflächen zurückzufüh­ren ist. Das Umsetzungsprojekt „Tröpferlbad 2.0“ möchte dieser besorgniserregenden Entwicklung mit modular aufgebauten, wandelbaren und rasch erweiterbaren küh­lungsoptimierten Stadtfreiräumen mit hoher Aufenthaltsqualität (sogenannten Coolspots) begegnen.

Kühlende Oasen

Die Coolspots, die aus einer Kombination von Beschattung, Begrünung und Hochdrucknebeltechnik bestehen, bieten gleichzeitig bis zu 35 Personen Platz. Wasser wird in unterschiedlicher Form ausgegeben: über Nebeldüsen, Wasservorhänge und Wasserspiele. Mittels Begrünungselementen werden bestehende Betonflächen aufgebrochen. Die Steuerung erfolgt über Sensoren, die eine ständige Anpassung an Witterung und Personen ermöglichen und dadurch Wasser und Energie einsparen. Zusätzlich zu dem beachtlichen Kühlungseffekt sind die Coolspots sogar klimapositiv: Sie decken ihren Energiebedarf zu 100 % oder erzeugen sogar mehr Energie, als sie benötigen.

Die ersten beiden Coolspots in Wien entstehen zurzeit im 6. Bezirk (Esterházypark vor dem Haus des Meeres, Eröffnung am 13. August 2020) sowie im 21. Bezirk (Schlingermarkt, Fertigstellung April 2021).

Rückeroberung öffentlichen Raumes

Mittelfristig soll ein stadtweites Netzwerk an kühlen Freiräumen geschaffen werden und Ausgangspunkt für zahlreiche ähnliche Netzwerke in ganz Europa werden. Die Corona-Krise hat unter anderem gezeigt, wie notwendig öffentliche Freiräume zur Erholung und zum Erleben der (Stadt-)Natur sind – mithilfe der Coolspots wird öffentlicher Raum zurückerobert, auch im Lichte des Klimawandels.

Zur Initiative

Der Klima- und Energiefonds hat es sich zum Ziel gemacht, breite Wirkung in den Bereichen Energiewende, Mobilitätswende und Klimawandelanpassung zu entfalten. Dafür wurde die Smart Cities Initiative neu aufgesetzt und ein mehrstufiger Prozess geschaffen (Urban Innovation Frontrunner – Follower – Roll out), um urbane Innovationen in Österreichs Städten breit zu implementieren. Die Ausschreibung „Smart Cities Demo“ ist noch bis 20. Oktober 2020 zur Einreichung geöffnet.

Zum Projekt

Das Projekt „Tröpferlbad 2.0“, das mit über einer halben Million Euro vom Klima- und Energiefonds gefördert wird, verfolgt das ambitionierte Ziel, die gefühlte Temperatur auf maximal 29°C zu senken. Bei der Umsetzung des Projekts ist die zielgruppenorientierte Einbindung aller Nutzer*innen in den Planungsprozess (mit speziellem Fokus auf vulnerable Bevölkerungsgruppen) ebenfalls ein zentrales Element.

Mehr Infos zu diesem Projekt finden Sie auf https://smartcities.at/stadt-projekte/smart-cities/#coolspotnetzwerk-fuer-vulnerable-gruppen


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