ACR Bilanz 2014

03.08.2015 | Forschung

ACR-Institute wichtige Schnittstelle in Richtung KMU

Die Forschungsinstitute der Austrian Cooperative Research stärken die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen. 2014 wurde ein Umsatz von 58,8 Mio. Euro erzielt.

"Die Forschungsinstitute der ACR leisten wichtige und erfolgreiche Arbeit für die Wettbewerbsfähigkeit vor allem der kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich. Sie stellen sicher, dass die Erkenntnisse aus der Wissenschaft und internationale Entwicklungen bei den KMU ankommen – und sie haben das technologische und marktwirtschaftliche Know-how für die Umsetzung. Gleichzeitig bringen wir die Nachfrage und die Erfahrung von Leitbetrieben zu den KMU", so das Fazit von Präsident Martin Leitl bei der Präsentation des ACR Jahresbericht 2014.

Wichtig ist dafür etwa die Arbeit in nationalen und internationalen Normungsgremien, die Zusammenarbeit mit Forschungspartnern aus Technologieführerländern und funktionierende Schnittstellen mit Hochschulen. Facts and Figures dazu werden im Jahresbericht 2014 zum ersten Mal veröffentlicht – auf Basis eines Wirkungsmodells wird die Rolle der ACR im nationalen und internationalen Innovationssystem beschrieben.

Die Bilanz 2014 ist gut ausgefallen: Ein Gesamtumsatz von 58,8 Mio. Euro (2013: 56,2 Mio. Euro), 20.296 Aufträge aus der Wirtschaft, 9.920 Kunden aus dem In- und Ausland, davon 7.021 kleine und mittlere Unternehmen.

Der meiste Umsatz wurde mit Forschung und Entwicklung erzielt (17,3 Mio. Euro): 11,6 Mio. Euro über Projekte mit KMU und 5,7 Mio. Euro über Projekte mit Großunternehmen. Dann: Prüfen und Zertifizieren (15,7 Mio. Euro) und Wissens- und Technologietransfer (9,2 Mio. Euro). Insgesamt wurden 482 Forschungsprojekte umgesetzt (Projektvolumen 5.000 Euro und größer). Für FFG Programme gab es Förderzusagen im Rahmen von 7,8 Mio. Euro. Und ACR-Institute leisteten pro bono 49.880 Personalstunden an Technologie- und Wissenstransfer, darunter fallen etwa Beratung, Normensitzungen und Branchenveranstaltungen.

Von den 729 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den 19 ACR-Instituten machen 472 Forschung und Entwicklung. Rund die Hälfte der Beschäftigten hat einen Hochschulabschluss (45 Prozent), 17 Prozent haben eine technische oder eine andere berufsbildende Matura. Der Frauenanteil bei den Beschäftigten in Forschung und Entwicklung liegt mit 28 Prozent über dem Durchschnitt der außeruniversitären Forschung (25 Prozent) und steigt indirekt proportional mit dem Alter der Beschäftigten – auf fast 50 Prozent.

Die Funktion der ACR als Schnittstelle von sowohl Wissenschaft als auch Leitbetrieben zu KMU wurde auch in einer Evaluierung herausgearbeitet, die vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft beauftragt wurde (Convelop Cooperative Knowledge Design GmbH: Evaluierung der Zielvereinbarung des BMWFW mit der ACR, April 2015). Seit 1995 unterstützt das BMWFW die ACR mit Förderprogrammen. Bis inklusive 2014 wurden über 53 Mio. Euro investiert.

Download Jahresbericht (4 MB) 
www.acr.ac.at/jahresbericht2014

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