Neben Praxisbeispielen dokumentiert der Impact Report auch wissenschaftliche Publikationen. | © AIT/Nikolaus Gansterer
Wie Forschungsergebnisse den Weg in die industrielle Praxis finden, steht im Mittelpunkt des neuen AIT Impact Report 2026. Das AIT Austrian Institute of Technology präsentiert darin rund 30 Projekte, die zeigen sollen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in marktfähige Technologien und konkrete Lösungen für Wirtschaft, Infrastruktur und Gesellschaft umgesetzt werden.
Fokus auf Digitalisierung und resiliente Systeme
Die vorgestellten Projekte decken ein breites Spektrum ab – von der Digitalisierung industrieller Prozesse über nachhaltige Energie- und Mobilitätssysteme bis hin zu Anwendungen in Gesundheit, Sicherheit und Kreislaufwirtschaft.
Im Zentrum stehen die beiden strategischen Schwerpunkte des Forschungsinstituts: die digitale Transformation von Industrie und Gesellschaft sowie die Entwicklung resilienter und nachhaltiger Infrastrukturen.
„Die Entwicklung neuer Technologien ist nur der erste Schritt. Entscheidend ist ihre erfolgreiche Integration in industrielle und gesellschaftliche Systeme“, sagt Andreas Kugi, Scientific Director des AIT Austrian Institute of Technology. „Der Impact Report zeigt anhand konkreter Beispiele, wie dieser Transfer in die Praxis gelingt.“
Forschung als Wettbewerbsfaktor
Der Bericht verdeutlicht, dass die wirtschaftliche Wirkung von Forschung zunehmend von ihrer Umsetzungsfähigkeit abhängt. Angesichts globaler Wettbewerbs- und Innovationsdynamiken gewinnt der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Produkte, Dienstleistungen und industrielle Anwendungen an Bedeutung.
„Europa verfügt über eine starke wissenschaftliche Basis“, betont Kugi. „Entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand ist jedoch, wie erfolgreich neue Erkenntnisse in Innovationen, Produkte und Dienstleistungen überführt werden.“
Nach Angaben des AIT profitieren Unternehmen und öffentliche Einrichtungen dabei nicht nur vom technologischen Know-how, sondern auch von der Fähigkeit, unterschiedliche Technologien zu integrieren und in funktionierende Gesamtlösungen zu überführen.
Start-ups und internationale Kooperationen
Neben Praxisbeispielen dokumentiert der Impact Report auch wissenschaftliche Publikationen, internationale Forschungsnetzwerke sowie erfolgreiche Start-ups und Spin-offs, die aus Forschungsaktivitäten hervorgegangen sind.
Darüber hinaus gibt der Bericht Einblicke in die Forschungs- und Laborinfrastruktur des Instituts, die als Grundlage für zahlreiche nationale und internationale Kooperationen dient.
Kunst als Perspektive auf Innovation
Ergänzt wird die aktuelle Ausgabe durch das Kunstprogramm „artloop“. Dafür wurden Arbeiten des österreichischen Künstlers Nikolaus Gansterer ausgewählt, die Prozesse der Erkenntnisgewinnung und Innovation künstlerisch reflektieren.
Mit dem Impact Report will das AIT sichtbar machen, welchen Beitrag angewandte Forschung zur Wettbewerbsfähigkeit Europas, zur Modernisierung von Infrastrukturen und zur nachhaltigen Entwicklung leisten kann.
Der AIT Impact Report 2026 steht ab sofort online zur Verfügung: www.ait.ac.at/impact-report
