„Unser Auftrag ist es, diesen Standort weiterzuentwickeln“, sagte Olschewski. | © KL
Mit einem Festakt hat die Karl Landsteiner Privatuniversität (KL) ihre neue Rektorin Andrea Olschewski offiziell in ihr Amt eingeführt. Rund 200 Gäste aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Politik und Wirtschaft nahmen an der Inauguration teil. Olschewski hatte die Leitung der Privatuniversität bereits Anfang Februar 2026 von Gründungsrektor Rudolf Mallinger übernommen.
Im Beisein von Niederösterreichs Wissenschaftslandesrat Stephan Pernkopf skizzierte die Universitätsprofessorin ihre Vision für die Weiterentwicklung der Hochschule. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau von Forschung und Lehre, die internationale Vernetzung sowie die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und klinischer Praxis.
„Unser Auftrag ist es, diesen Standort weiterzuentwickeln, seine Stärken für Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung bestmöglich zu nutzen und wissenschaftliche Exzellenz durch Kooperation, Vernetzung und den Austausch über institutionelle und nationale Grenzen hinweg zu fördern“, sagte Olschewski. Ihr Ziel sei es, dass die Universität in zehn Jahren als Einrichtung wahrgenommen werde, die „wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Verantwortung“ verbinde.
Land Niederösterreich bekräftigt Unterstützung
Stephan Pernkopf hob die Bedeutung der Privatuniversität für den Wissenschafts- und Gesundheitsstandort Niederösterreich hervor. „Die Karl Landsteiner Privatuniversität ist ein starkes Bekenntnis zu Wissenschaft, Medizin und Zukunft in Niederösterreich“, sagte er. Mit Andrea Olschewski übernehme eine Rektorin, die den erfolgreichen Weg der Universität fortsetzen und neue Impulse setzen werde. Zugleich betonte Pernkopf den „vollen Rückhalt des Landes Niederösterreich“ für die Privatuniversität.
Fokus auf Forschung, Kooperation und Innovation
In mehreren Gesprächsrunden diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Forschung über die zukünftige Entwicklung der Universität. Sabine Seidler, Vorsitzende der Findungskommission, verwies auf die fachlichen und persönlichen Qualitäten der neuen Rektorin: „Um eine Universität erfolgreich zu führen, braucht es wissenschaftliche Reputation, Managementkompetenz, soziale Kompetenz, Empathie, wirtschaftliches Verständnis und internationale Erfahrung.“
Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien, unterstrich die Bedeutung wissenschaftlicher Qualität: „Nicht Quantität, sondern Leistung und Qualität machen eine Universität aus.“
Jens Schneider, Rektor der TU Wien, hob die Agilität kleiner Hochschulen hervor: „Die KL ist für uns als große Universität ein Schnellboot.“
Eugen Hug, medizinischer Leiter und Geschäftsführer von MedAustron, betonte das Potenzial der Verbindung von klinischer Forschung, Datenanalyse, Künstlicher Intelligenz und internationaler Zusammenarbeit für die personalisierte Medizin.
Neuer Markenauftritt ab Herbst
Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierte Andrea Olschewski den neuen Markenauftritt der Universität. Nach einem zweijährigen Rebranding tritt die Hochschule künftig unter der Bezeichnung Karl Landsteiner Privatuniversität auf. Der bisherige Zusatz „für Gesundheitswissenschaften“ entfällt. Der neue Markenauftritt soll ab Herbst 2026 schrittweise eingeführt werden.
