Das Falling Walls Lab ist ein internationaler Pitch-Wettbewerb für Studierende und junge Berufstätige. | © Unsplash
Claudia Steinbach von der TU Wien hat das Falling Walls Lab Vienna 2026 gewonnen. Mit ihrem Forschungsprojekt „Breaking the Wall of Batteries that Breathe“ setzte sie sich im Publikumsvoting gegen zwei weitere Finalist:innen durch und qualifizierte sich damit für das internationale Falling Walls Lab Finale im November in Berlin.
Insgesamt präsentierten zehn wissenschaftliche Nachwuchstalente beim Finale im Rahmen des FFG-Forums im Wiener MuseumsQuartier ihre Forschungsprojekte. Für jeden Pitch standen lediglich drei Minuten zur Verfügung. Eine Fachjury wählte zunächst die drei besten Beiträge aus, über den Gesamtsieg entschied anschließend erstmals das Publikum.
Drei Forschungsprojekte im Finale
Neben Steinbach erreichten Sarah Holler vom HyCentA mit „Breaking the Wall of Waste Water Treatment and Energy Supply“ und Joseph Neos Cruz vom IMBA mit „Breaking the Wall of RNA’s Hidden Shape“ die finale Auswahl.
„Das Falling Walls Lab macht sichtbar, was junge Forscher:innen leisten können, wenn man ihnen Raum, Zeit und ein Publikum gibt: Sie denken über Fächergrenzen hinweg, stellen bestehende Antworten infrage und entwickeln Lösungen, die weit über das Labor hinausreichen“, sagt Juryvorsitzende Helga Nowotny.
Der Fachjury gehörten außerdem Freyja-Maria Smolle-Jüttner, Iris Filzwieser, Johann Kastner, Andrea Barta, Annu Gmeiner und Sandra Stein an.
Österreich beim Finale in Berlin vertreten
Steinbach wird Österreich im November beim internationalen Falling Walls Lab Finale in Berlin vertreten. Ebenfalls qualifiziert ist Bezerra Alexandre von Silicon Austria Labs, Gewinnerin des Falling Walls Lab South-West Austria.
Beide präsentierten ihre Forschungsprojekte auch bei den Technology Talks Austria 2026 in Wien.
Das Falling Walls Lab ist ein internationaler Pitch-Wettbewerb für Studierende und junge Berufstätige unterschiedlicher Fachrichtungen. Ziel ist es, neue wissenschaftliche Ansätze und Forschungsprojekte in jeweils drei Minuten einem interdisziplinären Publikum zu vermitteln.
Organisiert wurde die Wiener Ausgabe von Austrian Cooperative Research, der Christian Doppler Forschungsgesellschaft, dem Complexity Science Hub, Fraunhofer Austria, der Ludwig Boltzmann Gesellschaft, der Österreichischen Fachhochschul-Konferenz und xista innovation. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und dem AIT Austrian Institute of Technology.
