Mit Mai übernimmt Cornelia Schneider die Leitung des Departments Information Technologies and Digitalisation | © FH Salzburg/wildbild
An der FH Salzburg steht das Department Information Technologies and Digitalisation unter neuer Leitung: Mit Mai hat Cornelia Schneider die Führung übernommen. Die gebürtige Pinzgauerin folgt auf Gerhard Jöchtl, der das IT-Department über mehr als drei Jahrzehnte aufgebaut und geprägt hat.
Mit Schneider übernimmt eine Expertin mit Erfahrung aus Forschung, Lehre und Industrie. Inhaltlich setzt sie auf Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Cyber Security, Systems Engineering, Robotik und Industrial Informatics – also die Verbindung von IT und industriellen Anwendungen.
Digitalisierungsschwerpunkt für Salzburg
Ein zentrales Ziel der neuen Departmentleiterin ist die weitere Positionierung Salzburgs als Standort für Digitalisierung und angewandte Informatik. Das Department soll dabei nicht nur Ausbildungsstätte, sondern auch Innovationspartner für Unternehmen werden.
„Ein Schwerpunkt liegt darauf, das Studienangebot gezielt an aktuelle Anforderungen anzupassen und am Puls der Zeit zu halten“, sagt Schneider. Forschungsschwerpunkte des Departments sollen künftig noch stärker in die Lehre integriert werden.
Auch die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen soll ausgebaut werden, um Forschungsergebnisse schneller in die Praxis zu bringen.
Abschied nach mehr als 30 Jahren
Mit Gerhard Jöchtl verabschiedet sich gleichzeitig eine prägende Persönlichkeit der FH Salzburg in den Ruhestand. Unter seiner Leitung entwickelte sich das IT-Department zu einer zentralen Ausbildungs- und Forschungseinrichtung für Informationstechnologie in der Region.
FH-Salzburg-Rektor Dominik Engel würdigt seinen langjährigen Einsatz: „Gerhard Jöchtl hat das Department über mehr als 30 Jahre mit großem Engagement, Weitblick und Verantwortungsbewusstsein geprägt.“
Fokus auf neue Technologien
Neben klassischen IT-Themen will Schneider künftig auch neue Technologiefelder wie Quantencomputing stärker beobachten. Gleichzeitig sollen IT-Anwendungen verstärkt in Bereiche wie Life Sciences und Healthcare übertragen werden.
„Unser Anspruch ist es, nicht nur am Stand der Technik zu bleiben, sondern aktiv zur Weiterentwicklung beizutragen“, betont Schneider. Dabei würden neben technischem Wissen zunehmend auch systemisches Denken und die Fähigkeit, komplexe Systeme zu gestalten, wichtiger werden.
