Mit dem neuen Programm reagiert die Universität auf die wachsende Bedeutung der Krebsforschung. | © Unsplash/Louis Reed
Die Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) erweitert ihr Studienangebot um ein neues internationales Doktoratsprogramm für Krebsforschung. Die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) hat das englischsprachige PhD-Programm „Tumor Biology: Basic, Translational, and Clinical Cancer Research“ akkreditiert. Der Studienstart ist für das Studienjahr 2026/27 geplant.
Mit dem neuen Programm reagiert die Universität auf die wachsende Bedeutung der Krebsforschung. Im Fokus steht die Verbindung von Grundlagenwissenschaft, translationaler Forschung und klinischer Anwendung. Ziel ist es, Nachwuchsforschende auszubilden, die neue Erkenntnisse zu Entstehung, Diagnose und Behandlung von Tumorerkrankungen entwickeln und in die medizinische Praxis übertragen können.
„Mit der Akkreditierung des PhD-Programms TUMOR BIOLOGY setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt in der strategischen Entwicklung der Karl Landsteiner Privatuniversität“, sagt Rektorin Andrea Olschewski. „In diesem Programm bündeln wir unsere Expertise im Krebsforschungsbereich und schaffen ein attraktives Umfeld für internationale Nachwuchswissenschafter.“
Das Doktoratsprogramm setzt auf eine interdisziplinäre Ausbildung. Inhalte aus Molekularbiologie, Onkologie, Medizinphysik und Strahlentherapie werden mit praxisnaher Forschung verknüpft. Studierende erhalten Zugang zu klinischen Studien, translationalen Forschungsprojekten und moderner Forschungsinfrastruktur.
Für die wissenschaftliche Ausbildung greift die Universität auf ein breites Netzwerk zurück. Zu den Partnern zählen unter anderem die Universitätskliniken Krems und St. Pölten, das Strahlentherapiezentrum MedAustron sowie internationale Einrichtungen wie die Harvard Medical School, die Mayo Clinic, das City of Hope Comprehensive Cancer Center, das King’s College London und die Universität Heidelberg.
Programmkoordinator Klaus Podar sieht darin einen wesentlichen Vorteil für den wissenschaftlichen Nachwuchs. „Unser Ziel ist es, junge Forschende an der Schnittstelle von Labor, Klinik und Technologie auszubilden“, sagt er. „Die enge Verzahnung von Forschung und klinischer Praxis schafft dafür ideale Voraussetzungen.“
Mit dem neuen PhD-Programm stärkt die KL Krems ihre internationale Sichtbarkeit im Bereich der Krebsforschung und baut Niederösterreichs Position als Forschungsstandort im Gesundheitsbereich weiter aus.
