Neubestellung des Rates für Forschung und Technologieentwicklung

03.08.2015 | Wirtschaft

V-VGS Koren: IV baut weiter auf gute Kooperation – Kontinuität durch die Wiederbestellung von Hannes Androsch

"Österreich hat nach der Spitzenplatzierung 2009 mit Rang 6 in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Innovationsfähigkeit eingebüßt und rangiert nun nur noch auf Rang 11 innerhalb der EU28. Dies ist eine bedrohliche Entwicklung, da die heimische Innovationsfähigkeit besonders stark vom Engagement international tätiger Unternehmen abhängig ist", betonte der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Peter Koren, heute, Donnerstag. Dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung in seiner Funktion als Beratungsgremium der Bundesregierung für Forschung, Technologie und Innovation obliege daher eine verantwortungsvolle Aufgabe. Die neue Besetzung des Rates, "ist sehr zu begrüßen, denn einerseits spiegelt sie die erforderliche Expertise aus der Spitzenforschung, dem Bereich des Venture Capital und der Wirtschaft wider und deckt andererseits von Grundlagenforschung bis zum Markt die gesamte Innovationskette ab", so Koren. Die IV begrüße zudem, dass mit der Wiederbestellung von Hannes Androsch als Vorsitzender auf Kontinuität gesetzt werde. "Die IV und die heimische Industrie setzen auch weiterhin auf die aktive Kooperation mit dem Rat", so Koren.

Gerade innovierende Unternehmen stünden im permanenten Wettbewerb, um sich mit den besten Produkten am Markt in immer komplexeren Innovationszyklen behaupten zu können. "Um Forschungsergebnisse und folgende Entwicklungsmaßnahmen erfolgreich als innovative Produkte am Markt positionieren zu können, ist es daher essenziell, den gesamten Innovationszyklus zu berücksichtigen", betonte Koren. Ein wichtiges Signal im Wettbewerb um die attraktivsten Forschungsstandorte sei die Erhöhung der Forschungsprämie von 10 auf 12 Prozent. So Koren weiter: 
"Gerade die internationalen Leitbetriebe sind das Herzstück der innovativen Industrie und Kernsubstanz der österreichischen Volkswirtschaft. Allein 33 ausgewählte, weltmarktführende Leitbetriebe sichern über zweihunderttausend Arbeitsplätze in Österreich und stehen für 14 Prozent der gesamten heimischen F&E-Ausgaben." Daher sei auch die Umsetzung der Leitbetriebestrategie wichtig und notwendig, auch um die Ziele der FTI-Strategie erreichen zu können.

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