News mittlere Spalte ###Verlagshomepage austriainnovativ.at news### Forschung
Foto: Forschung Burgenland
Foto: Forschung Burgenland

Eröffnung des neuen Informatikums der Forschung Burgenland

Am 27.4.2022, genau 13 Monate nach dem Spatenstich, konnte das neue Informatikum am Campus der FH Burgenland in Eisenstadt eröffnet werden. Damit wurde ein neues Kompetenzzentrum geschaffen, das sich auf Digitalisierung, Sicherheit und erneuerbare Energien fokussiert. Auf rund 650m2 werden zukünftig die Forscherinnen und Forscher sich ihren Projekten rund um die Themen Cloud Computing, Internet of Things, Industrie 4.0 und Energiesysteme der Zukunft widmen.

Forschung und Lehre

In diesem neuen Zentrum werden zukünftig 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den drei Forschungs- und Kompetenzzentren „Smart Computing Continuum“, „Energy Transition“ und „Sustainable Innovation“ mit modernsterTechnik unterstützt.

Zurzeit arbeiten die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forschung Burgenland und FH Burgenland an mehr als 120 Projekten.

Stärkung des Standortes Burgenland

Das neue Informatikum soll auch den Forschungs- und Industriestandort Burgenland maßgeblich stärken. „In Hinblick auf bestehende, nationale und transnationale Kooperationen mit Kompetenzzentren im Bereich Digitalisierung wird das Leistungs- und Infrastrukturangebot weiter ausgebaut. Das Informatikum kann als Digitalisierungs-Hub die digitale Transformation der regionalen Unternehmen beschleunigen und dies auch über die Landesgrenzen hinaus sichtbar machen“, so Marcus Keding, Geschäftsführer der Forschung Burgenland. Und Forschungslandesrat Leonhard Schneemann meint dazu: „Mit den Themen Digitalisierung und erneuerbare Energien liegen wir am Puls der Zeit“. Die Errichtung des Informatikums sei ein wichtiger Faktor zur Erhaltung und Steigerung der Attraktivität des Burgenlands als Wirtschaftsstandort sowie zur engeren Brückenbildung zwischen Industrie und Forschung.

Raum für Entwicklung

Durch die einzigartige Infrastruktur, die in Zukunft geboten wird, können auch neue Dienstleistungen und Produkte für regionale und nationale KMU entwickelt werden. Das wichtigste Kapital seien natürlich die Menschen. „Ein gutes Arbeitsumfeld schafft häufiger Erfolgschancen. Das Informatikum wird definitiv unsere Arbeitsbedingungen und die Interaktion mit anderen industriellen und akademischen Partnern verbessern“, sagt Keding.

Kreativität und Planung

Für das Baukonzept verantwortlich ist der Architekt Gerald Prenner. „Dieses Projekt war eine spannende Herausforderung: Hier handelt es sich um ein Gebäude für Forschung in den Bereichen Digitalisierung, Smart Computing und technische Innovation, dessen besonderen Anforderungen wir gerecht werden wollten. Kreativität und Forscherdenken sollen durch die Architektur einerseits unterstützt und andererseits gespiegelt werden“, erläutert Prenner. Das Informatikum teilt sich in zwei Ebenen auf: eine Ebene dient der Zusammenarbeit und Kommunikation, die andere bietet Platz für den Rückzug und konzentriertes Nachdenken. Das Labor- und Forschungsgebäude am Campus in Eisenstadt wurde im Rahmen des Projektes „Digital Security (Living) Lab – DSL2“ im EFRE-Programm „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014-2020“ umgesetzt und vom Land kofinanziert.

 

Weitere Informationen zur FH Burgenland finden Sie hier: www.fh-burgenland.at

Weitere Informationen zur Forschung Burgenland finden Sie hier: https://www.forschung-burgenland.at/

 


 Fotos: Klima- und Energiefonds

Das Bestreben die Klimaziele zu erreichen, stellt die Industrie weltweit vor die schwierige Herausforderung schnellstmöglich neue Technologien und…

Weiterlesen

2018 startete das Projekt Smart Anergy Quarter Baden (SANBA), bei dem ein breit aufgestelltes Konsortium ein Konzept für ein Niedertemperatur-Heiz-…

Weiterlesen

Mit dem neuen Forschungsprojekt HYFOR (Hydrogen-based fine-ore reduction) entwickelt das Unternehmen Primetals Technologies eine neuartige Technologie…

Weiterlesen

Mit voraussetzungsfrei lesbaren Beiträgen aus der Welt der Forschung zeigt das Fachmagazin Austria Innovativ Unternehmer*innen auf, welche…

Weiterlesen
Grafik : Tschubby/wikipedia

Die Steiermark, seit Jahren das Land mit der höchsten F&E-Quote Österreichs, und das besonders für Mikroelektronik und ITK bekannte Kärnten gehören zu…

Weiterlesen
Grafik: Tschubby/wikipedia

Innovatives Österreich, die neue Serie von Austria Innovativ, zeigt, wo in Österreich intensiv an neuen Ideen, nachhaltigen Systemen und…

Weiterlesen
Foto: Stadt Villach/Augstein

Im Rahmen des vom Klima- und Energiefonds geförderten Pilotprojektes analysiert ein Wertstoffscanner im Müllwagen die Qualität der Mülltrennung.…

Weiterlesen
Foto: AdobeStock

Sie putzen, liefern, desinfizieren, schlichten und lenken Autos. Roboter versuchen sich auch als Krankenpfleger, Soldaten oder gar Lebenspartner. Die…

Weiterlesen
Credit: feuerwehr.at / Andreas Rieger

Wissenstransfer einmal anders: Die Einrichtung von Freiwilligen Feuerwehren an Universitäten und Fachhochschulen in der Steiermark soll Erfahrungen in…

Weiterlesen
Quelle: Rat für Forschung und Technologienentwicklung (2015): Bericht zur wissenschaftlichen und technologischen Leistungsfähigkeit Österreichs 2015. Wien, S. 47

Die Innovationsleistung eines Landes gewinnt für Regierungen immer mehr an Bedeutung, da diese konstant nach Möglichkeiten suchen, die Wirtschaft…

Weiterlesen