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FEMtech-Expertin des Monats: Elisa Gramlich

Elisa Gramlich ist Co-Founder der inoqo GmbH in Wien und die vom Klimaministerium ernannte FEMtech-Expertin des Monats Juli.

Das von Elisa Gramlich mitgegründete Climate Tech Startup entwickelt eine Lifestyle-App, die Nutzer:innen dabei unterstützen möchte, jeden Tag besser informierte, bewusste Einkaufsentscheidungen zu treffen. 

Wo und vor allem wie man durch kleine Entscheidungen den Alltag nachhaltig und umweltbewusst gestalten kann zeigt das Wiener Startup inoqo mit einer App. Die App analysiert das eigene Einkaufsverhalten und liefert Verbraucher:innen nützliche Anhaltspunkte in ökologischer und sozialer Hinsicht zu bestimmten Lebensmitteln. Somit soll das eigene Einkaufsverhalten langfristig verändert und dadurch der CO2-Fußabdruck verringert werden. 

Elisa Gramlich hat im vergangenen Jahr inoqo mitgegründet und ist dort für ein Team von fünf Mitarbeiter:innen für die wissenschaftliche Berechnung von CO2-Zielen und die Darstellung von Impact-Inhalten in der App verantwortlich. Momentan widmet sie sich der Entwicklung eines Ökobilanz-Tools für die Abschätzung der Umweltauswirkungen von Lebensmittelprodukten. Für dieses wurde bereits eine Forschungsförderung bewilligt. 

In einer Welt der über-, fehl- oder unklaren Informationen möchte Gramlich mit inoqo den Verbraucher:innen wissenschaftlich fundierte Daten über die Auswirkungen von Lebensmittelprodukten auf die Umwelt, die Gesellschaft und die biologische Vielfalt zur Verfügung stellen. „Unsere Mission ist es, allen dabei zu helfen, ihre täglichen Kaufentscheidungen basierend auf persönlichen Werten treffen zu können. Auf diese Weise können alle aktiv zu einem nachhaltigen Produktions-Konsum-Kreislauf beitragen.“

Gramlich, die aus Freiburg im Breisgau (Deutschland) stammt, kam über ein Studium des Nonprofit-, Social- & Health Care Managements des Management Center Innsbruck nach Tirol, wo sie sich auf das Thema Nachhaltigkeitsmanagement spezialisierte. Nach ihrem Studium in Environmental Sciences an der Universität Utrecht und weiteren internationalen Studienaufenthalten zog es sie nach Wien, wo sie zunächst beim Impact Hub Vienna arbeitete, bevor sie über den gemeinsam vom BMK, WWF und Impact Hub initiierten innovate4nature Innovationswettbewerb zum Schutz der Biodiversität beim WWF Österreich andockte. Neben ihrer aktuellen Arbeit bei inoqo bleibt sie auch ihrer Rolle als Advisor beim Circular Economy Forum Austria weiterhin treu, wo sie Unternehmen auf dem Weg in die Kreislaufwirtschaft unterstützt. Somit soll der Wissensaustausch zwischen Unternehmen, Politik und Wissenschaft gefördert werden.


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