Bildung

Mailath ad Zugangsbeschränkungen

© Peter Rigaud

Nicht weniger, sondern mehr Studierende

"Statt über eine Ausweitung schikanierender Zugangsbeschränkungen zu diskutieren, sollten vielmehr die ausreichende Finanzierung und die längst fällige Reform des Stipendienwesens auf der Agenda des Wissenschaftsministers stehen. Nicht weniger, sondern mehr und gut qualifizierte Studierende sichern Lebensqualität und Wohlstand", erklärt Wiens Wissenschaftsstadtrat Andreas Mailath-Pokorny in einer ersten Reaktion auf die Aussagen von Wissenschaftsminister Mitterlehner.

"Leider hat Österreich eine der niedrigsten Akademikerquoten in der OECD, die Drop-out-Raten unserer Studierenden liegen ebenfalls im Spitzenfeld, der Brain-Drain internationaler Wissenschafter spitzt sich zu. Zugangsbeschränkungen lösen diese Problematik nicht, denn bereits jetzt mangelt es zahlreichen Hochschulen an ausreichenden Mitteln. Sich für Studierende immer weitere Hürden und Beschränkungen einfallen zu lassen, hält den Wissenschaftsstandort Wien jedenfalls nicht fit für die Zukunft. Nur 25 Prozent eines Altersjahrgangs schließen bei uns ein Hochschulstudium ab, im EU-Schnitt sind es 38 Prozent. Hinzu kommt, dass die Chance eines Akademikerkindes auf einen Uni-Abschluss 2,5 mal höher ist, als bei Gleichaltrigen aus einer Nicht-Akademiker Familie. Das bestätigen sowohl OECD, Statistik Austria als auch Studien der Arbeiterkammer. Den Zugang weiter zu beschränken, ist daher nicht die zielführende Antwort auf diese Herausforderungen", so Mailath abschließend.


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