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VAMED-KMB erhält EFQM Global Award für Pandemiemanagement im AKH Wien

Mit „Olympischen Gold für Unternehmensführung 2022“ wurde am 27. Oktober das Unternehmen des weltweit führenden Gesundheitskonzerns VAMED in Lyon geehrt. Ausschlaggebend dafür war die hervorragende Leistung, die kritische Infrastruktur des AKH mit 1.200 Mitarbeiter*innen während der Pandemie unter schwierigsten Bedingungen aufrecht zu erhalten sowie den weiteren Ausbau voranzutreiben.

von: Christina Heissenberger

Mit dem EFQM Global Award werden seit 30 Jahren weltweit herausragende private und öffentliche Organisationen ausgezeichnet, die eine unbestreitbare Erfolgsbilanz im Bereich der Strategieumsetzung aufweisen und diese kontinuierlich verbessern. Zu den Finalist*innen zählten unter anderem BMW, Bosch oder Infineon. Die VAMED-KMB ist bereits seit 2017 im EFQM Global Excellence Index als „Platinum Leading Organization for Excellence“ gelistet.

„In Gesundheitseinrichtungen geht es um das höchste Gut, das Leben. Für die VAMED, die ihrer Arbeit ausschließlich in den Dienst der Gesundheit gestellt hat, ist es besonders wichtig, ein Höchstmaß an Qualität zu gewährleisten, das im internationalen Vergleich als Benchmark gilt. Die hohe Auszeichnung ist zugleich eine Anerkennung für unsere Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter, die mit ihrem Einsatz jeden Tag spitzenmedizinische Patient*innenversorgung, Forschung und Lehre ermöglichen“, freute sich Ernst Wastler, Vorsitzender des Vorstands der VAMED AG.

Nachhaltiges Wirtschaften und erfolgreicher Ausbau

Gewürdigt wurde die langfristig ausgerichtete Planung der VAMED-KMB unter Einbeziehung aller Stakeholder sowie die hohe Zufriedenheit aller Mitarbeiter*innen.

De Facto zeichnet sich die VAMED-KMB schon seit 1986 für den unterbrechungsfreien technischen Krankenhausbetrieb des Universitätsklinikums verantwortlich und trägt zur nachhaltigen Gesundheitsversorgung für die Wiener*innen bei.

Der Energieverbrauch des AKH wurde in den letzten 25 Jahren um 25 Prozent gesenkt. Insgesamt konnten 328.000 Tonnen CO2 und Kosten in Höhe von insgesamt 114 Mio. Euro vermieden werden, davon wurden 5 Mio. Euro durch die Optimierung der Klimatisierung und Nutzung der Abwärme eingespart.

Die VAMED-KMB zeigt sich bereits für die Erweiterung der Jugendpsychiatrie, des Kinder-OP-Zentrums und des Herz-Thorax-Zentrums verantwortlich. Bis 2030 sollen zahlreiche weitere Errichtungs- und Erneuerungsprojekte in 16 Baubereichen umgesetzt werden. Die langfristige Partnerschaft der Stadt Wien mit der VAMED-KMB bildet die Basis für sowohl richtungsweisende Prozessoptimierungen wie auch zukünftige Erweiterungen des medizinischen Angebots.

VAMED

Gegründet 1982, gilt VAMED als weltweit führender Gesamtanbieter für Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Gesundheitswesen. Das Portfolio reicht von der Projektentwicklung, Planung und schlüsselfertigen Einrichtung bis hin zur Instandhaltung von Gesundheitseinrichtungen. Abgedeckt werden sämtliche Bereiche der gesundheitlichen Versorgung wie Prävention, Akutversorgung und Pflege. Im Gebiet der Rehabilitation gilt VAMED als führend, Bekanntheit erreicht VAMED darüber hinaus mit der VAMED Vitality World als größter Betreiber von Thermen- und gesundheitstouristischen Ressorts in Österreich. Vertreten in insgesamt 98 Ländern und fünf Kontinenten wurden bisher mehr als 1000 Gesundheitsprojekte realisiert Die VAMED Group beschäftigt weltweit 24.100 Mitarbeiter*innen und ist für ein Geschäftsvolumen von rund 2,6 Milliarden Euro verantwortlich.

Mehr über Vamed und den EFQM Global Award finden Sie hier!


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