Bildung

Wissenschaftliches Publikationssystem

Bild: Logo FWF

FWF unterstützt die Position der niederländischen Universitäten zu Open Access

Der FWF unterstützt jegliche Bemühungen, das wissenschaftliche Publikationssystem ohne Mehrkosten so schnell als möglich auf Open Access umzustellen.

Die internationale Presse als auch ORF Science berichteten unlängst über die Boykottdrohungen der niederländischen Universitäten gegen den Wissenschaftsverlag Elsevier. Die Niederlande setzen sich für freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen (Open Access) ein, Elsevier, der größte Wissenschaftsverlag der Welt, will das aber nur gegen sehr hohe Zusatzkosten umsetzen.

Österreich gehört mit den Niederlanden, Großbritannien und der Max-Planck-Gesellschaft zu den Ländern, die weltweit die ersten Open-Access-Abkommen geschlossen haben. Gemeinsam mit dem Bibliothekenkonsortium KEMÖ hatte der FWF bereits Anfang 2014 ein erstes Abkommen mit dem Verlag IoP Publishing vereinbart, ein weiteres folgte im Februar mit Taylor & Franics. Verhandlungen mit anderen Verlagen unter Einbeziehung der Universitätenkonferenz (uniko) sind im Laufen. Mit Elsevier existieren bis dato noch alte Verträge. Bedauerlicherweise war Elsevier bisher nicht bereit, Verhandlungen mit Österreich über Open Access zu führen. Daher werden die Erfahrungen der Niederlande für Österreich bei Vertragsverlängerungen sehr nützlich sein.

Bisher spricht der FWF noch keine Präferenzen für bestimmte Verlage oder Publikationsorgane aus. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass die WissenschafterInnen als AutorInnen, HerausgeberInnen oder GutachterInnen auch auf die Kosten und die Open-Access-Optionen des Publikationsorgans achten sollten.

Der FWF unterstützt die Bemühungen der Niederlande, von Großbritannien und der Max-Planck-Gesellschaft, das wissenschaftliche Publikationssystem ohne Mehrkosten so schnell als möglich auf Open Access umzustellen (siehe die FWF-Erklärungen von Dezember 2014 und April 2015) und pflegt mit diesen Ländern einen sehr engen Erfahrungsaustausch.

Schließlich wird unter dem Dach des Open Access Network Austria (OANA), dem fast 50 Institutionen angehören, in einer Arbeitsgruppe an einer konkreten Open-Access-Strategie für Österreich gearbeitet. Diese Strategie wird sowohl die Grundlage für engere nationale und internationale Kooperationen als auch für weitere ernsthaft Verhandlungen mit den Verlagen sein.


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