Staatspreis Mobilität 2015

03.08.2015 | Forschung

Verkehrsminister fördert Vernetzung bei Mobilitätskonzepten

Bereits zum 8. Mal wurde heuer der Staatspreis Mobilität als höchste Auszeichnung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) verliehen und stellt eine Leistungsschau des Innovationsstandorts Österreich dar. "Wer innovative Mobilität bereitstellen und unterstützen will, muss vernetzt agieren. Deshalb ist es unser Anliegen, dies auch durch das aktuelle Motto "vernetzt und serviceorientiert" zu forcieren.", betont Bundesminister Alois Stöger. "Die herausragendsten Projekte alle zwei Jahre vor den Vorhang zu holen und der Öffentlichkeit zu präsentieren, stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit, sichert Arbeitsplätze, trägt zu einer erfolgreichen internationalen Positionierung bei und macht Handlungsbedarf und Möglichkeiten sichtbar." Von rund 90 Einreichungen wurden die zwölf Besten am Montagabend der Öffentlichkeit vorgestellt und die vier Gewinner gekürt.

Der Staatspreis Mobilität orientiert sich an den Zielen des österreichischen Gesamtverkehrsplans und richtet sich mit seinen vier Kategorien an alle involvierten Stakeholder. Die Einreichungen, die von international erfolgreichen Produkten bis hin zu Speziallösungen für Nischenprodukte reichen, geben einen Einblick in die vielfältigen Kompetenzen und die Vernetzungsbereitschaft österreichischer Wirtschaftsunternehmen und Forschungseinrichtungen. "Mobilität schafft Chancen. Den damit verbundenen Herausforderungen müssen wir aktiv begegnen. Die Zusammenarbeit mit anderen Sektoren ist entscheidend, um ein modernes, produktives Verkehrssystem aufrechtzuerhalten." unterstreicht Stöger die Bedeutung dieser forschungsintensiven Schlüsselbranche in Österreich.

Ausgezeichnet wurden mit dem Staatspreis Mobilität 2015:

  • ways4me in der Kategorie "Forschen. Entwickeln. Neue Wege weisen." Eingereicht von FH Joanneum GesmbH
  • TTA Drive in der Kategorie "Beschäftigung sichern. Wirtschaft stärken." Eingereicht von TTTech Computertechnik AG
  • Enns Multimodal in der Kategorie "Planen. Bauen. Betreiben."
    Eingereicht von Container Terminal Enns GmbH
  • UNTERWEGS in der Kategorie "Ausbilden. Bewusstsein schaffen."
    Eingereicht von der Universität für Bodenkultur Wien

Menschen im Mittelpunkt – Auszeichnung für Vorzeigeprojekt vergeben

Neben Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Effizienz stehen die sozialen Aspekte beim Staatspreis Mobilität im Mittelpunkt zahlreicher eingereichter Maßnahmen und Aktivitäten. Eine zusätzliche Auszeichnung erhielt heuer das Flüchtlingsprojekt der ÖBB "Diversität als Chance". In diesem Vorzeigeprojekt erhalten minderjährige, unbeaufsichtigte Flüchtlinge in Österreich eine Lehrplatz sowie zusätzliche unterstützende Training und Coachings. Stöger: "Wir haben jene richtungsweisenden Projekte ausgezeichnet, die dazu beitragen, ein zukunftsfähiges Mobilitätssystem voranzutreiben. Wir wollen aber auch zeigen, welchen bedeutenden Stellenwert den Menschen und NutzerInnen beigemessen wird und dass es auch in der Mobilität um Respekt, Toleranz und die Integration aller geht."

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