Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe standen Themen wie Künstliche Intelligenz, Health-Tech, Skalierung und Finanzierung. | © Wirtschaftsagentur Wien/Lipiarski
Die ViennaUP hat ihre Rolle als internationales Startup-Festival weiter ausgebaut. Nach Angaben der Wirtschaftsagentur Wien nahmen heuer mehr als 14.000 Personen aus über 90 Ländern an den mehr als 65 Veranstaltungen teil. Damit verzeichnete das Event innerhalb von fünf Tagen einen neuen Besucherrekord.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe standen Themen wie Künstliche Intelligenz, Health-Tech, Skalierung und Finanzierung. Zahlreiche Formate brachten Gründerinnen und Gründer, Investorinnen und Investoren sowie Unternehmen und Expertinnen aus unterschiedlichen Branchen zusammen. Viele Veranstaltungen waren bereits im Vorfeld ausgebucht.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgte das Wiener Deep-Tech-Startup factorymaker. Die Gründerinnen Julia Reisinger und Maria Zahlbruckner gewannen beim Startup World Cup die österreichische Ausscheidung und sicherten sich damit einen Startplatz für das globale Finale in San Francisco. Dort geht es um ein mögliches Investment in Höhe von einer Million US-Dollar. Das Unternehmen entwickelt eine KI-gestützte Planungsplattform für industrielle Anwendungen.
Auch für den Wirtschaftsstandort Wien hat das Festival nach Angaben der Stadt eine wachsende Bedeutung. „Mehr als 14.000 Wirtschaftstreibende aus aller Welt haben die ViennaUP genutzt, um Wien als möglichen Standort zu erkunden und Kooperationen anzustoßen. Und wir sehen, das funktioniert: Allein 7,6 Millionen Euro an ausgelösten Investitionen durch angesiedelte Unternehmen im Vorjahr sind auf die ViennaUP zurückzuführen“, sagt Barbara Novak, Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema digitale Souveränität. Beim World Summit Awards Global Congress wurden digitale Lösungen vorgestellt, die gesellschaftlichen Nutzen schaffen und Europas technologische Unabhängigkeit stärken sollen. Zu den weltweit 40 ausgezeichneten Projekten zählte auch das Wiener KI-Startup mytalents.
Internationale Reichweite demonstrierte die ViennaUP zudem mit 28 Delegationen aus Ländern wie Indien, Korea und mehreren Staaten Mittel- und Osteuropas. Sie nutzten das Festival für die Anbahnung von Kooperationen und die Erkundung neuer Märkte. Über das Programm „Startup Package Vienna“ kam zudem das ukrainische Unternehmen CheckEye nach Wien. Das Startup setzt Künstliche Intelligenz ein, um Augenhintergrundbilder auszuwerten und Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Mit dem neuen Teilnehmerrekord unterstreicht die ViennaUP ihren Anspruch, Wien als internationalen Innovations- und Startup-Hub in Europa zu positionieren.
