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Grafik: Tschubby/wikipedia
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Innovatives Österreich - Salzburg, Tirol, Vorarlberg

Im Westen viel Neues

Innovatives Österreich, die neue Serie von Austria Innovativ, zeigt, wo in Österreich intensiv an neuen Ideen, nachhaltigen Systemen und klimagerechten Lösungen für eine bessere Zukunft gearbeitet wird. Und was erforderlich ist, damit daraus innovative, global gefragte Produkte und Projekte entstehen.

von: Alfred Bankhamer

Jede Krise bietet zugleich die Chance, sich neu auszurichten. Das gilt für Unternehmen, Regionen, Länder und die globale Gesellschaft als Ganzes. „Gerade jetzt brauchen wir regional verankerte Innovationsoffensiven zur Stärkung von so wichtigen Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Klima- und Energietechnologien und Life Sciences. Mit Fortschritten in diesen Bereichen können wir die Krisenresilienz Österreichs weiter stärken“, meinen dazu etwa Henrietta Egerth und Klaus Pseiner von der FFG-Geschäftsführung. Forschung, Technologie und Innovation sind, so sind sich ziemlich alle einig, die besten Instrumente im Kampf gegen die aktuelle Gesundheits- und Wirtschaftskrise. Die FFG ist gemeinsam mit Landesgesellschaften ein wichtiger Förderpartner für regionale Forschungsprojekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Prozesse, Dienstleistungen und zukünftiger Geschäftsmodelle für Unternehmen. Die Bündelung der Finanzierungen von Bundes- und Landesseite verstärkt dabei die Hebelwirkung der öffentlichen Förderungen.

Um möglichst nachhaltige, resiliente und zukunftsträchtige Lösungen zu finden, ist vielfältigster Input gefragt. Diese Innovationen und Erfindungen können überall entstehen, wo sich innovative Menschen zusammenfinden, um Neues zu erforschen und Lösungen für große wie auch kleine Herausforderungen zu suchen. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie rasch alles auf den Kopf gestellt und vieles wie die Impfstoffentwicklung auf einmal gewaltig beschleunigt werden kann. Und sie hat besonders auch die hohe Bedeutung von Wissenschaft, Forschung und innovativen Unternehmen gezeigt, die zusammen sehr rasch Lösungen selbst für sehr große Herausforderungen entwickeln können.


Innovativer Input aus den Regionen

Aktuell arbeiten sehr viele Forschungseinrichtungen und innovative Unternehmen in ganz Österreich intensiv daran, nachhaltige Systeme und bessere wie auch klimagerechte Lösungen für eine bessere Zukunft zu finden. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die innovativen Regionen, in denen konzentriert an technischen, medizinischen, sozialen und wissenschaftlichen Herausforderungen gearbeitet wird. Mehr denn je sind heute neue Ideen, Innovationen sowie die flexible und rasche Zusammenarbeit unterschiedlichster Institutionen und Unternehmen gefragt. Denn je vielfältiger ein System ist, umso widerstandsfähiger, anpassungsfähiger, resilienter ist es.

Damit daraus auch Initiativen, Projekte und letztlich innovative Produkte und Dienstleistungen entstehen können, bedarf es eines entsprechend innovativem Umfeld, einer gezielten Vernetzung und auch einer Konzentration auf bestimmte Stärkefelder, um letztlich im weltweiten Forschungs- und Innovationswettbewerb mithalten zu können. Unsere Reise durch die Innovationslandschaft Österreichs startet in Salzburg, Tirol und Vorarlberg. In den kommenden Ausgaben werden wir alle Bundesländer besuchen und in Folge laufend über Neuheiten aus Österreichs innovativen Regionen berichten.


Forschungsregion West

Aufschwung durch regionale Forschungsexzellenz

Die Region Salzburg, Tirol und Vorarlberg kann in vielen Bereichen im weltweiten Wissenschafts-, Forschungs- und Innovationswettkampf mithalten. Die alpine Region ist beispielsweise weltweit für ihre Alpen- und Gletscherforschung bekannt, die wertvolle Beiträge zur regionalen und globalen Klimaforschung liefert. „Westösterreich verfügt über eine überaus leistungsfähige Forschungscommunity und ist ein attraktiver Innovationsstandort im Herzen Europas, das zeigt sich auch in der steigenden Anzahl forschender Unternehmen und Hochschulen. Vor allem im Bereich Medizin und Gesundheit sind die Forschungsaktivitäten im Westen stark ausgeprägt“, beschreibt etwa die FFG-Geschäftsführung die Region.

Eine wichtige Basis für das Innovationssystem sind die Ausbildungsstätten – besonders auch die Universitäten und Hochschulen. Die größte Universität in Westösterreich, die 1669 gegründete Universität Innsbruck, kann mit über 27.000 Studierenden und 3.580 wissenschaftliche Mitarbeiter*innen schon auf über 350 Jahre Lehre und Forschung zurückblicken und sorgt beispielsweise im Bereich revolutionärer Zukunftstechnologien wie beispielsweise der Quantenphysik regelmäßig für internationales Aufsehen. Neben einem Ludwig Boltzmann Institut und Christian-Doppler-Labor beherbergt sie auch zwei angeschlossene Institute der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Institut für interdisziplinäre Gebirgsforschung und Institut für Quantenoptik und Quanteninformation) sowie das Erwin Schrödinger Center for Quantum Science & Technology (ESQ). Zudem ist Universität Innsbruck federführend am EU Quantum Flagship beteiligt. Aus ihren Reihen kommen drei Wittgenstein-Preisträger, zahlreiche START- und ERC-Grant-Preisträgerinnen und Preisträger.


Alter Glanz, neue Erfolge

Nicht weniger prominent in der Forschungsszene vertreten ist auch die Medizinische Universität Innsbruck, die seit 2004 eigenständig ist. Das Institut für Medizinische Chemie konnte in deren Glanzzeit – in den Jahren 1910 bis 1918 – gleich drei Nobelpreisträger hervorbringen und ist heute besonders für ihre Forschung in der molekularen Medizin in den Bereichen Infektion, Immunität und Transplantation, Neurowissenschaften, Onkologie und Genetik-Epigenetik-Genomik bekannt. Die Medizinische Universität Innsbruck beheimatet etwa gleich sieben Christian Doppler Labors und ist in zahlreichen EU-, und FWF-Projekten engagiert.

Die Universität Salzburg 1622 gegründet, feiert nächstes Jahr ihr 400jähriges Jubiläum. Heute beherbergt sie 18.000 Studierende und rund 1.920 wissenschaftliche Mitarbeiter*innen. Ein wichtiger Schwerpunkt ist Life Science, der im Rahmen der aktuellen Initiativen Cancer Cluster und Biomed Center des Landes Salzburg ausgebaut wird.

In der Region West gibt es durchaus eine rege Zusammenarbeit sowie zahlreiche gemeinsame Zentren. Ein Beispiel hierfür ist der 2020 vorgestellte „Digital Innovation Hub West“. Er soll KMU aus Vorarlberg, Tirol und Salzburg mittels vier Digitalzentren an den Standorten Dornbirn, Innsbruck, Kufstein und Salzburg den Zugang zu Know-how von Forschungseinrichtungen erleichtern.

Vorarlberg

Das „Ländle“, mit seinen rund 400.000 Einwohner*innen Österreichs zweitkleinstes Bundesland, hat zwar keine eigene Universität, dafür aber Kooperationsprogramme mit benachbarten Universitäten sowie die renommierte Fachhochschule Vorarlberg mit ihren sechs Forschungszentren. Die FH Vorarlberg ist eng mit der Wirtschaft vernetzt und zählt mit 5,2 Millionen Euro Forschungsvolumen (2019) zu den forschungsstärksten Fachhochschulen Österreichs. In Sachen Patentanmeldungen pro Kopf nimmt Vorarlberg weltweit sogar einen Platz unter den Top 10 ein. In der Photonik hält Vorarlberg gar den Platz 1 unter den 293 EU-Regionen. Optische und photonische Mikrosystemtechnik standen heuer am 19. Jänner auch am 14. Vorarlberger Technik Tag an der FH Vorarlberg im Mittelpunkt. Top-Patentanmelder im Ländle sind zum Beispiel die Vorarlberger Unternehmen Blum, Zumtobel oder die Heron Gruppe.


European University

Seit Oktober 2020 ist die FH Vorarlberg zudem Teil des Hochschulnetzwerks RUN-EU im Rahmen der Initiative „European Universities“. Ein aktuelles Forschungsprojekte ist das von der FFG finanzierte Projekt CIDOP (Cloud Based Information Systems for Distributed and Optimized Production). Hier werden im Forschungszentrum Digital Factory Vorarlberg moderne Konzepte für die Cloud-basierte Fertigung entwickelt. „Ganz ähnlich wie wir das bereits von großen Webshops kennen, werden solche ‚Manufacturing as a Service (MaaS)‘-Plattformen in der Zukunft eine große Rolle im Bereich der Produktion und im Engineering spielen“, meint dazu Robert Merz, Projektleiter und Leiter der Digital Factory Vorarlberg. Die Cloud Manufacturing Plattform wird gemeinsam mit der FH Salzburg entwickelt. Unterstützung kommt weiters von der Ing. Punzenberger COPA-DATA GmbH und der Kapsch Business Com AG. Ein weiteres Beispiel ist das große EU-Forschungsprojekt E-MOB, an dem sich das Land Vorarlberg, illwerke vkw und die FH Vorarlberg beteiligen, um an volkswirtschaftlich tragbaren Lösungen für die Elektromobilität zu arbeiten. Das Forschungszentrum Energie analysiert hierzu die komplexe Wechselwirkung zwischen einer hohen Anzahl an Elektrofahrzeugen und dem elektrischen Verteilnetz und bewertet dies für zukünftige Szenarien.


Von Photonik bis Textilchemie

Eine weitere wichtige Forschungsstätte in Vorarlberg ist die außeruniversitäre Forschungseinrichtung V-Research, die seit November 2020 von Heinz Seyringer geführt wird, der auch Forschungsleiter der FH Vorarlberg ist. Sie ist besonders in Bereichen wie Digital Engineering, Photonik und Tribo Design aktiv. In Dornbirn befindet sich zudem noch das 2017 gegründete Institut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck. Im Rahmen des COMET-Programms erhält das TCCV nun weitere 1,2 Millionen Euro Bundesförderung. Geforscht und ausgebildet wird aber auch an allen fünf Landeskrankenhäusern, die zur akademischen Ausbildung von Medizinstudierenden berechtigt sind.

Österreichs westlichstes Bundesland beheimatet zudem einige global führende Unternehmen wie etwa Alpla, der Weltmarkführer im Bereich Verpackungslösungen aus Kunststoff ist, den Beschlägespezialisten Blum, den Lichttechnikkonzern Zumtobel oder Doppelmayr/Garaventa, Weltmarkführer im Seilbahnbau. Die weiteren Industrieschwerpunkt liegen in den Bereichen Feinmechanik, Elektro und Textil. Die Unternehmen sind in Vorarlberg für rund 80 Prozent der Forschungsausgaben verantwortlich.


Forschungsstrategie

Die Wissenschafts- und Forschungsstrategie Vorarlberg 2020+ aus dem Jahr 2015 wird laufend an die neuen Herausforderungen angepasst und konzentriert sich auf Digitalisierung, Robotik und Künstliche Intelligenz, Materialien und Werkstoffe sowie Energie- und Umwelttechnologien. Die jüngste Evaluierung zeigt, dass die Forschungsintensität und damit die Innovationskraft im Ländle deutlich gesteigert werden konnte. Seit dem Jahr 2013 haben die F&E-Ausgaben in Vorarlberg um fast ein Drittel zugenommen. Die F&E-Quote ist auf 1,81 Prozent gestiegen, was gegenüber 2013 Mehrinvestitionen von knapp 71 Millionen Euro bzw. 29 Prozent bedeutet. Vor allem die massiven Investitionen in die FH Vorarlberg, V-Research, das Institut für Textilchemie und Textilphysik oder das VIVIT (Vorarlberg Institute for Vascular Investigation and Treatment) haben sich laut Barbara Schöbi-Fink, Landesstatthalterin (Stellvertreterin des Landeshauptmanns) gelohnt.

Am Programm steht nun unter anderem die Einrichtung des Forschungsbereiches Lebensmittelchemie und -technologie. Neben dem neben weiteren Ausbau bestehender Forschungsstrukturen steht besonders der Ausbau von Kooperationen und die Vernetzung mit exzellenten Hochschulen wie etwa der Universität St. Gallen und der ETH Zürich sowie mit Forschungseinrichtungen am Programm. „Bereits seit 20 Jahren arbeiten die Vorarlberger Hochschulen in Forschungsprojekten der Internationalen Bodenseehochschule, einem Hochschulverbund von 27 Einrichtungen in vier Ländern, grenzüberschreitend zusammen, wodurch ein intensiver Wissenstransfer zwischen den Hochschulen selbst sowie mit Unternehmen erzielt wird“, so Barbara Schöbi-Fink.


Neue Studiengänge

Vorgesehen sind auch eine Reihe neuer Studiengänge an der FH in Dornbirn wie „Digital Innovation“, „Wirtschaftsingenieur – Digital Transformation“, „Umwelt und Technik“ sowie kooperative Doktoratsstudiengänge mit renommierten Universitäten im In- und Ausland. Vorarlberg investiert am Standort des Campus FH Dornbirn für den Ausbau der Lehre und Forschung 50 Mio. Euro bis zum Jahr 2024. Dornbirn soll auch ein wichtiger Standort für Bildung, Wissenschaft, Forschung sowie Start-up-Unternehmen werden. Das Ziel ist die Etablierung eines „attraktiven Ökosystem für Innovation“ mit internationaler Strahlkraft. „Vorarlberg generiert seinen Wohlstand aus einer hochqualitativen und innovativen Wirtschaft. Es liegt daher im Interesse des Landes, die Rahmenbedingungen für eine prosperierende Innovationslandschaft zu gestalten“, betont Wirtschaftslandesrat Marco Tittler.


Netzwerk für smarte Produktion

Eine weitere Besonderheit ist das „V-Netzwerk Intelligente Produktion“. Diese Initiative des Landes Vorarlberg, der Wirtschaftskammer, der Industriellenvereinigung sowie der WISTO (Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH) soll Unternehmen im Bereich Industrie 4.0 unterstützen. Sie wurde als offene, kostenlose Plattform für alle interessierten Vorarlberger Unternehmen eingerichtet. Die angewandte Forschung

hat in Vorarlberg eine hohe Bedeutung. 80 Prozent der Forschung und Entwicklung werden von den Unternehmen finanziert. Forschungsquoten von bis zu 20 Prozent des Umsatzes sind bei den Vorarlberger Vorzeigeunternehmen keine Seltenheit. Sie nutzen auch die Programme der FFG intensiv und holen sich jedes Jahr rund 19 Millionen Euro ab. Forschungsschwerpunkte sind Elektronik, Mechatronik, Maschinenbau, Informations- und Kommunikationstechnologie, Digitalisierung, Smart Textiles, Photonik und Kunststoff.

Tirol

Tirol zählt mit einer Forschungsquote von 3,14 Prozent des Bruttoinlandsproduktes – rund eine Milliarde Euro fließen in die Forschung – zu den innovativsten Regionen in Europa und sorgt besonders mit seinen bahnbrechenden Forschungsergebnissen in Bereichen wie der Quantenphysik – in Innsbruck ist das international renommierte Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angesiedelt – oder auch in der molekularen Medizin für internationale Aufmerksamkeit. Hierzu tragen besonders die Universität Innsbruck und die Medizinische Universität bei (siehe oben). Mit der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik GmbH (UMIT), die auch neben dem Haupteigentümer der Tirol Kliniken GmbH Miteigentümerin und Partnerin für die Lehre und Forschung der Fachhochschule FH Gesundheit ist, gibt es noch eine dritte Universität in Tirol. Weiters bietet das Land sechs Christian-Doppler-Labors und 23 Kompetenzzentren. Wichtige Institutionen besonders im Bereich der angewandte Forschung sind die Fachhochschule Kufstein, die FH Gesundheit in Innsbruck sowie das MCI Managament Center Innsbruck.

Eine zentrale Rolle spielt in Tirol der stark wachsende Life Science-Sektor besonders in den Bereichen Medizintechnik, Pharma, Biotechnologie und Chemie. Hier arbeiten rund 11.000 Beschäftigte in der Wirtschaft und Wissenschaft, die einen Umsatz von 2,25 Milliarden Euro erzielen. Stärkefelder wie diese werden deshalb in der Forschungsstrategie des Landes besonders gefördert.

Schon allein wegen der geografischen Lage ist Tirol zugleich ein Hotspot im Bereich alpiner Forschung und Technologien etwa mit der Alpinen Forschungsstelle Obergurgl oder dem ÖAW Institut für Gebirgsforschung. Weiters wurde im Gründer- und Unternehmenszentrum Werkstätte Wattens, in dem rund 60 Unternehmen tätig sind, im Oktober 2019 der „Alpine Tech Innovation Hub“ eröffnet, um Technologien und Geschäftsmodelle nachhaltig weiterzuentwickeln, zu digitalisieren und global umzusetzen.


Wasserstoffvorzeigeregion

Das im Dezember 2020 gestartete F&E-Leuchtturmprojekt HyWest, das vom Klima- und Energiefonds mit neun Mio. Euro gefördert wird, will wiederum den musterhaften Aufbau einer weitgehend autonomen regionalen grünen Wasserstoffwirtschaft von der Erzeugung über die Speicherung bis hin zur Anwendung demonstrieren. An dem Projekt sind zahlreiche Partner wie etwa die Innsbrucker Strategie- und Projektentwicklungsgesellschaft FEN Sustain Systems, der Lebensmittelhersteller und Nahversorger MPREIS, die Zillertaler Verkehrsbetriebe, die TIWAG-Tiroler Wasserkraft, die TIGAS-Erdgas Tirol, HyCentA Research, das Energieinstitut der Johannes Kepler Universität Linz und die WIVA P&G – Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas beteiligt.

Tirol beherbergt auch einige große, internationale Unternehmen, die stark in F&E investieren. Dazu zählen etwa Österreichs größte Familienbetriebe wie die Swarovski Gruppe, die auf Kristallglas, Optiken und Schleifmittel spezialisiert ist, sowie die auf Holz spezialisierte Fritz Egger GmbH & Co. OG. Ein weiterer privater Weltmarktführer ist die Plansee Gruppe, die ihr Geschäft mit der pulvermetallurgischen Herstellung von Werkstoffen macht.


Neue Forschungsstrategie

„Die Wirtschafts-, Technologie-, Forschungs- und Innovationspolitik des Landes Tirol hat die Zielsetzung, die nachhaltige wirtschaftliche Dynamik und Beschäftigung in Tirol zu sichern und weiterzuentwickeln“, sagt Tirols Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Für eine Neuausrichtung hat die Tiroler Landesregierung am 19. Jänner 2021 beschlossen, anstelle der bisher geltenden Strategiepapiere „Wirtschaftsleitbild Tirol 2011“ und „Tiroler Forschungs- und Innovationsstrategie 2013“ eine umfassende Strategie zu erarbeiten, um den mittlerweile thematischen und institutionellen Überschneidungen in den meisten Handlungsfeldern sowie den EU-Vorgaben gerecht zu werden. Damit soll eine klare Orientierung für alle im Tiroler Wirtschafts- und FTI-System tätigen Akteure geboten und auch die Auswirkungen der Covid19-Pandemie berücksichtigt werden. Mit ihren Forschungsinitiativen und innovativen Unternehmen steht Tirol im Innovationsindex 2019/2020 der niederländischen Bank ING zur Entwicklung der Innovationskraft in der Eurozone auf Platz zwei hinter der Bundehauptstadt Wien. Insbesondere eine hohe Flexibilität, vergleichsweise viele selbstständig beschäftigte Personen und die gute Internetversorgung der Haushalte wurde hervorgehoben.


Initiativen für 2021

Im Rahmen des Förderungsprogrammes Regionale Kompetenzzentren (K-Regio) fördert das Land Tirol Forschungsprojekte mit hohem Entwicklungsrisiko von Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft mit rund 4,6 Millionen Euro. Damit sollen bis zu fünf neue Projekte in den Bereichen Umwelt- und Klimatechnologie sowie mit den Themen Gesundheit und Digitalisierung gefördert werden. In Summe wurden seit dem Start des K-Regio-Programms im Jahr 2008 Projekte von 105 Tiroler Unternehmen und 145 heimischen Forschungsgruppen mit insgesamt rund 18,2 Millionen Euro gefördert.

Aktuell steht der Aufbau des „Health Hub Tirol“ als Zentrum für Innovationen im medizinischen Sektor am Programm, der neben speziellen Förderprogrammen und einem Investorennetzwerk auch Laborräumlichkeiten und den Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen bietet. „Mit dem Health Hub Tirol setzten wir einen erweiterten Schwerpunkt auf den Gesundheitsbereich in Wirtschaft und Wissenschaft, auch in Reaktion auf die Coronakrise“, so Zoller-Frischauf. Ziel ist nicht nur die Unterstützung bei der Gründung von Life Science Unternehmen, sondern auch die Ansiedlung neuer Unternehmen.


Digitalisierung im Westen

Schon länger ein zentrales Thema ist für die ganze Region Tirol, Salzburg und Vorarlberg die Digitalisierung. In Tirol wurden beispielsweise in die Digitalisierungsoffensive mitsamt dem Breitbandausbau schon rund 150 Millionen Euro investiert. „Wir nehmen viel Geld in die Hand, um die Tiroler Wirtschaft fit für das digitale Zeitalter zu machen“, so die Wirtschaftslandesrätin. Über 99 Prozent der Tiroler Betriebe sind Klein- und Mittelunternehmen, die entsprechende Unterstützung benötigen. Mit „digital.tirol“ wurde zudem eine zentrale Plattform geschaffen, auf der alle wichtigen Informationen zu den Digitalisierungsleistungen der Tirol Holding, der IV Tirol, der WK Tirol, des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) und der Standortagentur Tirol inklusive Fördermöglichkeiten zusammenlaufen.

Als eines der Highlights im Krisenjahr 2020 zählt das Projekt Digital Innovation Hub West, das als Ergänzung zur Digitalisierungsoffensive des Landes und der Plattform tirol.digital dient. Das Ziel ist, das vielseitige Wissen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Sachen Digitalisierung den KMU gebündelt zur Verfügung zu stellen, wozu sich 13 Partner der „Westachse“ Tirol, Salzburg und Vorarlberg zusammengefunden haben. In Innsbruck, Kufstein, Salzburg und Dornbirn wurden eigene Digitalzentren aufgebaut. Das DIH West soll zudem eine Stärkung der überregionalen und nationalen Sichtbarkeit der Digitalisierungskompetenz in Westösterreich bringen. „Es kann dies auch ein Ausgangspunkt für zukünftige internationale Kooperationen im Bereich Digitalisierung sein und bei der Einwerbung von EU-Fördergeldern Vorteile bringen“, so Wirtschaftslandesrätin Zoller-Frischauf.


Fachhochschule Kufstein Tirol

Als wichtiger Partner für die angewandte Forschung und Zentrum zur Ausbildung von Fachkräften hat sich die FH Kufstein mit ihren rund 2.200 Studierenden etabliert, die aus 50 Nationen stammen. Das Ziel ist hier vor allem der Transfer von Forschungsergebnissen sowie die enge Kooperation mit der Wirtschaft. Als Forschungsschwerpunkt wurde „Mensch & Digitalisierung“ gewählt. Themen sind etwa Service Design und Customer Experience, Smart Products, Web-based & mobile Systems oder auch Strategic Management. So werden etwa im INTERREG-Kleinprojekt LiDAR Windmessung Nussdorf-Erl zusammen mit der TH Rosenheim die hier ungewöhnlichen Windverhältnisse erfasst oder auch die Digitalisierung in der Region Lienz wissenschaftlich begleitet, wozu gleich fünf Studiengänge ihre Expertise insbesondere im Bereich Sensorik einbringen. Für ein Drohnenforschungsprojekt zur Weiterentwicklung der automatisierten Mobilität in der Region Kufstein konnte das Team der FH Kufstein für ein neuartiges multimodales 3D- Korridor-Datenmodell, das Drohen in Echtzeit etwa auch Flugverbotszonen liefert, einen Preis bei der Austria Challenge des Galileo Masters 2020 erlangen. Im April 2021 startet an der FH Kufstein Tirol auch ein neues Smart Factory Projekt.

Salzburg

Das Bundesland Salzburg mit rund 560.000 Einwohner*innen ist international besonderes für seine Kulturveranstaltungen wie die Salzburger Festspiele und den Tourismus bekannt. Es ist, wenn auch nicht ganz so prominent, ebenfalls ein wichtiges Zentrum für die Forschung, Wissenschaft und Ausbildung.

Um diesen Bereich deutlich auszubauen, wurde die 2016 beschlossene F&E-Strategie „WISS2025“ des Landes entwickelt. „130 Projekte mit einem Investitionsvolumen von fast 100 Millionen Euro sind bereits in die Umsetzung gekommen“, so Walter Haas, Geschäftsführer des ITG – Innovationsservice für Salzburg. Aktuell wird die Strategie gerade überarbeitet und mit einem Horizont bis 2030 nachgeschärft, insbesondere im Bereich Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. „Bei der Digitalisierung und Life Sciences setzen wir weiter mit neuen Forschungsinitiativen und Leitmaßnahmen an, wie mit dem Ausbau der Digitalisierungsoffensive digitalsalzburg.at, dem kürzlich gestarteten Lab for Intelligent Data Analytics, kurz IDA Lab, dem neuen EdTech Hub Austria, oder der Stärkungen unserer Zentren im Bereich der Biomedizin, regernative Medizin, Krebsforschung und Extracellular Vesicles“, so Haas. Der bereits erfolgreiche „Startup Salzburg Inkubator“ wird heuer evaluiert und weiterentwickelt, um die Forschungsverwertung noch stärker zu unterstützen. Siefried Reich, Geschäftsführer von Salzburg Research, sieht die aktuelle Strategieentwicklung sehr positiv. „Wir können nun hier den Boden für größere nationale und internationale Innovationsprojekte aufbereiten. Ergebnis daraus ist unter anderm das COMET-Digital Motion.“ Wichtig sei zudem der IKT-Masterplan, der die WISS2025 für den Bereich der Digitalisierung verfeinert. „In diesem Kontext konnten wir etwa den 5G Exploration Space aufbauen, der wiederum die Infrastruktur für weitere Projekte bietet“, so Reich.


Universitätsstadt Salzburg

Neben der schon 1622 gegründeten Universität Salzburg, der künstlerischen Universität Mozarteum, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, die Privatuniversität Schloss Seeburg und der Pädagogischen Hochschule Salzburg gehören besonders auch die Fachhochschule Salzburg sowie das außeruniversitäre Forschungszentrum Salzburg Research mit rund 70 Mitarbeiter*innen zum Forschungs- und Innovationsökosystem. An der Universität Salzburg wird besonders der Forschungsbereich Life Science sowie der Bereich Geologie und Klimawandel ausgebaut. So konnte etwa Ende 2020 der renommierte Geologe Christoph von Hagke, der zuvor an der RWTH Aachen und am California Institute of Technology gearbeitet hatte, für eine Professur gewonnen werden. Damit sollen noch mehr internationale Studierende gewonnen und die interdisziplinäre Forschung ausgebaut werden. Im Fachbereich Geoinformatik–Z_GIS wurde zudem ein neues Christian Doppler Labor (CD-Labor) eröffnet. Hier kooperiert ein CD-Labor erstmals mit einer NGO – den Ärzten ohne Grenzen, die zur Lageeinschätzung in den zahlreichen Krisenherden gutes Kartenmaterial benötigen. Hierbei kann das neue CD-Labor für raumbezogene und erdbeobachtungsbasierte humanitäre Technologien (gEOhum) helfen.

Laut dem „Entwicklungsplan 2019–2024. Paris Lodron-Universität Salzburg“ steht die internationale Vernetzung und Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit ganz oben auf der Prioritätenliste. Dazu sollen im Bereich Forschung mehr Drittmittel eingeworben und interdisziplinäre, national wie international vernetzte Forschungscluster geschaffen werden. Die schon starken Bereiche „Allergy-Cancer-BioNano“, „Cognitive Neuroscience“ und „European Union Studies“ werden weiter ausgebaut. Jüngst wurde vom Land Salzburg zudem eine Förderung in der Höhe von 1,5 Millionen Euro für Forschende für Projekte im Bereich der digitalen Geisteswissenschaften bewilligt. „Wir wollen die besten Köpfe in Salzburg halten und so den Wissenschaftsstandort stärken“, sagt dazu Landesrätin Andrea Klambauer.


Alles Daten

Ein wichtiger Schwerpunkt in Salzburg sind die Datenwissenschaften, wofür kürzlich das IDA Lab (Intelligente Daten-Analyse) mit dem Ziel geschaffen wurde, eine Brücke zwischen Datenwissenschaft, künstlicher Intelligenz und regionaler Wirtschaft zu bilden. Das Land hat im Rahmen der Wissenschafts- und Innovationsstrategie WISS 2025 zwei Millionen Euro Förderungen getätigt. Die Projekte sollen Bereiche wie die Vorhersagen für Verkaufszahlen, Wartung von Maschinen oder die Optimierung von Maschinenauslastung, Arbeitskraft oder Energie umfassen. „Dank der neuen Forschungseinrichtung profitieren Unternehmen durch anwendbare Forschung am Puls der Zeit und wir durch spannende Fragestellungen aus der Praxis“, erklärt Wolfgang Trutschnig, Direktor des IDA Lab, das ein Kooperationsprojekt zwischen der Universität Salzburg, der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, der Salzburg Research Forschungsgesellschaft und der Fachhochschule Salzburg ist.

An der Universität Salzburg ist zudem das interdisziplinäre „Center for Human-Computer Interaction“ unter der Leitung des internationalen Experten Manfred Tscheligi angesiedelt, das bereits rund 40 Studien über die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Computer publiziert hat. Für mediales Aufsehen sorgte auch der Computerwissenschaftler Sebastian Forster, ein Spezialist in Sachen Big Data Algorithmen, der ein mit 1,5 Mio. Euro dotiertes ERC Starting Grant für sein Projekt „Dynamic Algorithms Against Strong Adversaries“ erhielt.


Fachhochschule Salzburg

Die Fachhochschule Salzburg bildet rund 2.700 Studierende in den Disziplinen Ingenieurwissenschaften, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Design, Medien & Kunst sowie Gesundheitswissenschaften aus und hat einen starken Fokus auf Innovation in Forschung und Lehre. So wurde kürzlich ein zweites Josef Ressel Zentrum eingerichtet, das an der Entwicklung verlässlicher cyber-physischer Systeme, in denen Computerprogramme mit mechanischen und elektronischen Teilen kommunizieren, arbeitet. Hierzu werden Werkzeuge entwickelt, die dann der Industrie zur Verfügung gestellt werden. Unternehmenspartner sind die Robert Bosch GmbH, Siemens AG, das Planungsbüro Geoconsult Holding ZT GmbH aus Salzburg und d E-Mobilitätsspezialisten has·to·be GmbH aus Radstadt


Salzburg Research

Als unabhängiges Forschungsinstitut mit Schwerpunkt Digitalisierung und Internet der Dinge spielt Salzburg Research eine wichtige Rolle im österreichischen Forschungssystem. Schwerpunkte sind Intelligent Connectivity, Smart Digital Twins, Mobility & Transport Analytics, Human Motion Analytics bzw. Nutzerzentrierte Bewegungsdatenanalyse sowie Innovation & Value Creation. Dank dieser Spezialisierung kann Forschung auf höchstem Niveau geboten werden. Ein Beleg dafür ist etwa die jüngst gewonnene internationale Auszeichnung bei der „5G International Challenge“, wo sich die Salzburger mit einer Silbermedaille im Forschungsbereich KI und Maschinelles Lernen für das neue Mobilfunknetz gegenüber mehr als 911 Teams aus 62 Ländern durchsetzen konnten. Den ersten Platz erlangte überigens China Mobile. In Echtzeitnetzen sind gute und rasche Vorhersage von Verzögerungen im Backbone-Netzwerk wichtig.

„Während die Lösungen anderer Teams teilweise eine ganze Woche lang lernen mussten, wurde die KI aus dem Hause Salzburg Research nur 48 Stunden lang trainiert und konnte dennoch die Verzögerung hervorragend vorhersagen“, so Peter Dorfinger, Leiter des Bereichs Intelligent Connectivity bei Salzburg Research. Weiters leitet Salzburg Research den 5G Exploration Space Salzburg, eine anbieterunabhängige 5G-Forschungsinfrastruktur, um die Möglichkeiten dieser neuen Technologie auszuloten. Weitere Projekte beschäftigen sich beispielsweise mit einem innovativen E-Mobilitätskonzept für elektrisch angetriebene Zweiräder (EMotion) mit Hinblick auf die Notwendigkeit, in Städten die Emissionen und Umweltverschmutzung zu reduzieren. Mit an Bord sind unter anderem KT M und KISKA. Ein weiteres Projekt arbeitet an innovativen Technologien zum Schutz von verletzlichen Verkehrsteilnehmer*innen. Im Projekt „ROBxTASK“ wird wiederum eine herstellerunabhängige Open-Source-Steuerung für autonome und kollaborative Roboter entwickelt sowie im neuen COMET-Projekt „Digital Motion“ eine smarte Lauf- und Ski-Ausrüstung. Für Aufsehen sorgte auch schon 2017 der autonome Digibus mit seinen ersten Testfahrten in Koppl. Nun wurden kürzlich neue neu integrierte Mechanismen zur Fahrgastinteraktion als Vorbereitung für einen gänzlich fahrerlosen Betrieb. „Noch stufen wir den Bus auf Stufe 3 der technischen Skala für autonomes Fahren ein. Für die Schaffung der Voraussetzungen für Stufe 4 Hochautomatisierung muss der automatisierte Digibus sehr klar mit seiner Umgebung kommunizieren“, so Digibus- Projektleiterin Cornelia Zankl von Salzburg Research. Darum sei besonders das Fahrgasterlebnis in den vergangenen Jahren Gegenstand intensiver Forschung gewesen. Bis sich ein Bus wirklich ganz autonom in unterschiedlichen Geländen bewegen kann, wird wohl noch einige Zeit vergehen.


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