Wirtschaft
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Beim Campus der JKU, hier ist der Science Park zu sehen, wird die neue TU Linz angesiedelt. Als Rektorin der TU Linz wurde Stefanie Lindstaedt gewählt. Neuer JKU-Rektor wird Stefan Koch.
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„MINT your future“

Martina Gaisch und Victoria Rammer arbeiten im Bereich Hochschulforschung an der FH OÖ Campus Hagenberg. Im Interview sprechen sie über aktuelle Forschungsprojekte zum Thema Frauen in MINT, Diversitätsmanagement und ihre persönlichen Erfahrungen.

von: Redaktion

AI: Sie beschäftigen sich besonders mit Hochschulforschung- und Hochentwick-lung. Wie gut ist die FH OÖ im Bereich Geschlechtergerechtigkeit aufgestellt?
Martina Gaisch:
Ich bin Professorin an der IT-Fakultät in Hagenberg, eingebettet im größten Softwarepark des deutschsprachigen Raums. Wir bieten 22 Studiengänge in der Informatik an und haben bei unseren Studierenden einen sehr guten Frauenanteil von über 30 Prozent, verglichen zum Durchschnittswert von 18 Prozent. Das liegt zum einen an der breiten Ausrichtung in Hagenberg, die neben Informatik auch auf Kommunikation und Medien setzt, zum anderen an den vielen Gender- und Diversity-Initiativen, um alle Studierenden an der Fakultät zu vermitteln, dass sie bei uns herzlich willkommen sind. Hinsichtlich Geschlechtergerechtigkeit bei den Professuren ist generell noch viel Luft nach oben. Während es im deutschsprachigen Raum in den Geisteswissenschaften immerhin 40 Prozent Frauen gibt, erweisen sich die Ingenieurwissenschaften mit unter 15 Prozent Frauen als Schlusslicht. Leider zeigt sich auch an der FH Oberösterreich ein sehr ähnliches Bild.

AI: Wie sind Sie eigentlich auf diesen Forschungsbereich gestoßen?
Gaisch:
Während meines Studiums der Translationswissenschaften in Graz habe ich auch einige Semester im Ausland gelebt – in Edinburgh, Valenciennes, Montreux und Paris. 2009 begann ich als Englischlehrende an der FH Hagenberg, übernahm dann 2016 die wissenschaftliche Leitung für Diversity Management und konzipierte 2022 den Bachelorstudiengang „Design of Digital Products“. Meine Forschungsschwerpunkte sind ähnlich bunt wie meine Biografie. Aktuell absolviere ich gerade einen Universitätslehrgang zu Wirtschaftsethik und nachhaltiger Führung. Interdisziplinär zu forschen, hat den Vorteil, dass sich gemischte Teams oft bereichern und männerdominierte technische Bereiche von den Perspektiven anderer Disziplinen und Geschlechter profitieren.
Victoria Rammer: Nach meinem Studium im Bereich der Kommunikation und kreativen Technik habe ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FH OÖ im Bereich der Hochschulforschung und -entwicklung begonnen. Vor allem das Thema Frauen in MINT ist für mich über die Jahre hinweg zu einem Herzensprojekt geworden.

AI: Woran liegt es, dass noch immer so wenig Frauen in diese Bereiche gehen?
Rammer:
Selbstzweifel und Versagensängste spielen gerade bei jenen Mädchen, die Interesse an einer MINT-Ausbildung haben, eine große Rolle. Fehlende Wertschätzung, Abraten durch Personen aus dem Umfeld und veraltete, aber immer noch fest verankerte Rollenbilder und Stereotype geben ihnen oftmals einen definierten Pfad in für Frauen geschaffene, soziale und kommunikative Bereiche vor. Dass MINT sehr viel mit Kreativität, Innovation und Kommunikation zu tun hat und eine große gesellschaftliche Relevanz hat, wird den jungen Frauen oftmals nicht aufgezeigt. Mit unserem Projekt MINT your Future versuchen wir unter anderem genau diese Stereotype aufzubrechen, Frauen aus dem MINT-Bereich vor den Vorhang zu holen, um so nahbare Vorbilder zu schaffen.
Gaisch: Ein interessantes Finding war auch, dass sich hinsichtlich weiblicher Role Models im MINT-Bereich zwar einiges getan hat, aber dass die Karrieren dieser Frauen meist unerreichbar scheinen. Es braucht also authentische Identifikationsfiguren, die Mathematikerin von nebenan, die IT-Projektkoordinatorin, es muss nicht immer rocket science sein!

AI: MINT ist nun auch in der Politik ein großes Thema: Wird genug unternommen?
Rammer:
Es gibt bereits zahlreiche Initiativen und Projekte. Meist handelt es sich hier jedoch um Einzelmaßnahmen, die zwar gut und hilfreich sind, bei denen die große Wirkung letztendlich oftmals ausbleibt. Wesentlich wäre es hierbei mehrere Ebenen zu adressieren, sich effektiver miteinander zu vernetzen und auszutauschen. Nicht nur Kinder und Jugendliche sollen sensibilisiert werden, sondern auch deren Bezugspersonen. Dabei spielen vor allem auch die Lehrkräfte eine wesentliche Rolle, da diese durch entgegenbringende Wertschätzung, Anerkennung und Unterstützung große Auswirkung auf Mädchen und deren Zukunft haben. Lehrende und Bezugspersonen sollte entsprechende Informationen und Möglichkeiten zur Weiterbildung und Sensibilisierung zur Verfügung gestellt werden, um sie selbst zu Multiplikator*innen und Vorbilder zu machen.
Gaisch: Bis vor kurzem dachte ich, dass es genug Initiativen gibt, aber dann haben wir unsere MINTality-Studie gemacht und es kam heraus, dass von den 1.500 befragten Schülerinnen 85 Prozent das Akronym MINT nicht kennen. Daraus schließe ich, dass es vor allem in der Kommunikation dieses Sammelbegriffs, aber auch hinsichtlich der Berufsbilder und Berufsfelder noch sehr viel Aufklärung braucht. Junge Frauen assoziieren mit Informatik Begrifflichkeiten wie „kompliziert“; „schlimm“ oder „langweilig“, dies zeigt die Auswertung sehr deutlich. Hier braucht es dringend Gegenentwürfe, man muss aufzeigen, dass MINT die Superpower zur Lösung von sozialen und ökologischen Problemen ist.

AI: Was kann noch getan werden, damit mehr Mädchen sich für die MINT-Fächer interessieren?
Rammer:
Der frühzeitige Zugang zu MINT-Bereichen bereits ab dem Kindergartenalter kann dazu beitragen, das Interesse von Mädchen zu wecken. Vor allem Personen mit familiärem Bezug haben hierbei große Wirkung und werden unabhängig von ihrem Geschlecht als Vorbilder gesehen. Wichtig ist dabei, an die Lebensrealitäten und Interessenslagen der jungen Frauen anzudocken und ihnen die Vielfältigkeit von MINT aufzeigen. Mutmachenden Zuspruch aus dem Umfeld sowie das Gefühl der Zugehörigkeit sind für Mädchen zwei weitere wichtige Faktoren. Gaisch: Frühzeitig beginnen, technisches Spielzeug oder Bücher mit MINT-Bezug schenken und dann vor allem dranbleiben. Der Vater scheint die zentrale Identifikationsfigur für MINT zu sein. Also liebe Väter, ermutigt eure Töchter in die Technik zu gehen, bastelt, schraubt und programmiert mit ihnen und nehmt ihnen die Scheu!

AI: Auch an Hochschulen gibt es noch viele Barrieren. Welche Projekte laufen gerade?
Rammer:
Neben dem bereits erwähnten Projekt MINT your Future, das laufend erweitert werden soll, wird beispielsweise im Rahmen der MINT-Region West gemeinsam mit der Kinder-Uni Hagenberg jährlich der 3-tägige Workshop „Girls Just Love IT“ angeboten. Dabei können Mädchen in unterschiedliche Bereiche der MINT-Welt hineinzuschnuppern.
Gaisch: Wir haben schon sehr viel ausprobiert, etwa den „female leadership“-Talk, wo Frauen in Führungspositionen Tipps und Tricks für den Karriereweg weitergeben. Mir war es auch wichtig, die Tech-Frauen im Softwarepark zu vernetzen. Mittlerweile planen wir unser viertes Netzwerk-Treffen und es entstehen erste Forschungsideen oder Kooperationsinitiativen. Leider höre ich noch viel zu oft, dass Frauen für Podiumsdiskussionen abwinken und sich angeblich nicht trauen. Hier sei auf die speakerinnen.org verwiesen! Es gibt nämlich sehr wohl sehr viele Frauen, die für Expertinnen-Inputs zu haben sind!

AI: Wie wirkt sich Diversität in der Wissenschaft und Forschung konkret aus?
Rammer:
Gerade hier ist die Diversität von zentraler Bedeutung, um die Auseinandersetzung mit allen gesellschaftlich relevanten Perspektiven und Bereichen sicherstellen und repräsentieren zu können. Diversität soll hierbei als Metaebene betrachtet werden, die in allen Bereichen der Forschung und Wissenschaft integriert wird. Dabei sollen nicht nur geschlechterspezifi- sche Unterschiede bei Projekten sondern auch weitere Bereiche der Diversität wie beispielsweise die kulturelle, ethische oder disziplinäre Vielfalt berücksichtigt werden.
Gaisch: Die FH Oberösterreich hat das HEAD Wheel konzipiert und dafür auch den Diversitäts-Preis vom BMBWF gewonnen. Wir wollen aufzeigen, dass es neben der demografischen Vielfalt auch noch andere Diversitätsaspekte gibt. Sehr oft wird auf die kognitive, fachliche, funktionale und institutionelle Diversität vergessen; doch scheinen gerade diese Bereiche in ihrem Zusammenspiel ein sehr hohes Innovationspotenzial zu haben. Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist heute gar nicht mehr wegzudenken! Wir planen gerade eine Infotainment-Plattform, wo sich junge Frauen zu MINT auf spielerische Weise informieren können.

Bessere Wasserstofftanks

Am LKR wird aktuell auch im EU-Projekt MAST3RBoost an neuartigen Wasserstofftanks gearbeitet. Dabei geht es besonders um die Entwicklung einer neuen Generation von ultraporösen Speichermaterialien (Aktivkohlen/ACs und metallorganische Gerüstverbindungen/MOFs) für wasserstoffbetriebene Fahrzeuge, inbesondere für Lastwagen, Busse, Schiffe und Zügen. Zugleich wird an einer industrietaugliche Lösung für die H2-Speicherung bei kryogener Speichertemperatur (-180°C) unter Kompression (100 bar) gearbeitet. Dadurch soll die H2-Aufnahmekapazität um 30 Prozent gesteigert werden.

Das Marktvolumen in der EU wird für Wasserstoffantriebslösungen auf 130 Milliarden Euro geschätzt. Die neue Generation ultraporöser Materialien wurde übrigens mittels Machine- Learning-Methoden optimiert. Das LKR bringt besonderes seine Expertise im Bereich Wire-Arc Additive Manufacturing (WAAM) ein. „Das Demonstratorbauteil, ein neuartiger Wasserstofftank, soll am LKR mittels WAAM hergestellt werden. Dabei werden spezielle am LKR entwickelte Aluminium- und Magnesiumlegierungen zum Einsatz kommen“, erklärt der AIT-Projektverantwortliche Stephan Ucsnik.

Selbstoptimierte Fertigungsprozesse

Machine Learning spielt auch im Projekt Data-T-Rex eine wichtige Rolle, das sich mit der Entwicklung nachhaltiger, intelligenter und selbstoptimierender Fertigungsprozesse für hochqualitative Leichtmetallprodukte beschäftigt. Intensiv wurde über zahlreiche weitere Projekte für grüne Prozesse, nachhaltigere Materialien oder die „Grüne Gießerei 4.0“ auf den 12. Ranshofener Leichtmetalltagen im Oktober 2022 diskutiert. Etwa auch über das europäische Projekt SUSTAINair, das noch bis 2024 läuft und einen wichtigen Beitrag für eine grünere Luftfahrt dank der Entwicklung von leichteren, intelligenten und funktionsintegrierten Struktur- und Triebwerkskomponenten leisten wird.

Die neue TU Linz

Für viel Aufsehen und heiße Diskussionen sorgt die neu geplante TU Linz schon seit ihrer ersten Ankündigung. Wie sich das Institute of Digital Sciences Austria (IDSA) in der Landschaft der technischen Universitäten Österreichs und gegenüber der Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz, die ja selbst technische Institute hat, positionieren wird, wird sich erst zeigen. Auch, ob es eine Erfolgsgeschichte wie etwa das längst sehr renommierte Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg wird. Das hat freilich eine andere Mittelausstattung und ist als rein postgraduales Spitzenforschungsinstitut konzipiert.

Doch vieles kann man sich hier sicher Abschauen. Für Spannung ist auf alle Fälle gesorgt. Jedenfalls wurde jüngst nach einigen Querelen Stefanie Lindstaedt zur Gründungspräsidenten designiert. Sie ist eine renommierte Professorin für Informatik an der TU Graz und zugleich Geschäftsführerin des sehr erfolgreichen Know Center in Graz, das auf datengetriebene Wirtschaft und Künstliche Intelligenz spezialisiert ist. In Summe gab es 15 Bewerbungen für diesen Job, sieben stellten sich letztlich dem Hearing des Gründungskonvents.

Im Blickpunkt

FORSCHUNGSLAND OBERÖSTERREICH

Mit einer Forschungsquote von 3,46 Prozent liegt Oberösterreich mit seinen 1,5 Millionen Einwohner*innen im Spitzenfeld. Rund 80 Prozent der F&E-Ausgaben kommen von Unternehmen. Jede vierte österreichische Erfindung stammt aus dem Land ob der Enns. Die Basis für die Innovationskraft schaffen die vier Universitäten JKU, Anton-Bruckner Privatuniversität, Katholische Privat-Universität sowie die Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung, zwei Pädagogische Hochschulen, die Fachhochschule Oberösterreich mit 71 Studienlehrgängen sowie zahlreiche Forschungseinrichtungen.

Die Wirtschafts- und Forschungsstrategie #upperVISION2030 des Landes OÖ setzt besonders auf gute Ausbildung sowie Schlüsseltechnologien und Kernkompetenzen der oberösterreichischen Wirtschaft in den Bereichen Werkstoffe und Werkstofftechnologie, IKT, Mechatronik & Mechatronische Systeme. Schwerpunktthemen sind die digitale Transformation, vernetzte und effiziente Mobilität samt Themen wie automatisiertes Fahren, Leichtbau & Verbundstoffe und alternative Antriebssysteme, Systeme & Technologien für den Menschen sowie effiziente und nachhaltige Industrie & Produktion.

Neuer JKU-Rektor

Unter den Bewerbern war auch Meinhard Lukas, seit 2015 Rektor der JKU, dessen Funktionsperiode im September 2023 ausläuft. Für das Rektorat an der JKU hat er sich nicht mehr beworben. Als neuer JKU-Rektor wurde Anfang Mai der Wirtschaftsinformatiker Stefan Koch gewählt. Er ist seit 2019 Vizerektor für Lehre und Studierende an der JKU. Habilitiert hat der Wirtschaftsinformatiker an der Uni Wien, internationale Erfahrung konnte Koch von 2008 bis 2016 an der Boğaziçi University in Istanbul sammeln, wo er vier Jahre das Department of Management geleitet hat, um dann als Vorstand des Instituts für „Wirtschaftsinformatik – Information Engineering“ an die JKU zu gehen.

Eine Herausforderung wird sicher die Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem IDSA, das sich mit der JKU den Campus teilt, was gemeinsame Forschungsprojekte und Veranstaltungen erleichtern wird. „Die JKU möchte das Motto ‚Zwei Universitäten, ein Campus‘ proaktiv leben und langfristig zu einer Win-win-Situation für alle und einem gemeinsamen strategischen Wachstum beitragen. Konkret müssen Forschungskooperationen mit dem IDSA oder abgestimmte und sich ergänzende Studienprogramme dazu führen, dass der Standort insgesamt mehr Studierende und Forscher*innen anzieht,“ sagt dazu Koch.

Wasserstoff-Offensive

In Oberösterreich benötigt der produzierende Sektor rund 40 Prozent des Endenergieverbrauchs. Da insbesondere Erdgas nicht überall rasch ersetzt werden kann, wurde im Land ob der Enns von der Landesregierung die Wasserstoff-Offensive 2030 gestartet. „Eine Transformation des Energiesystems ist nur möglich, wenn Industrieprozesse, Strom Wärme und Mobilität als großes Ganzes betrachtet werden“, erklärt Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Neues Wasserstoff-Forschungszentrum

Geplant sind ein Wasserstoff-Forschungszentrum in Wels, das in der ersten Phase vom Land mit sechs Mio. Euro gefördert wird, ein Wasserstoff-Netzwerk sowie die Förderausschreibung „Future Energy Technologies“, die vom Land mit drei Mio. Euro gefördert wird. Die Förderquote liegt bei bis zu 85 Prozent. Einreichungen sind bis 14. September 2023 möglich. Die Wasserstoff-Offensive will nicht nur vernetzen, sondern besonders auch neue, innovative und auch kooperative Projekte fördern.

Bosch entwickelt etwa seit 2022 in Linz wichtige Komponenten wie Einblasventile, Tankventile und Elektrolyse-Stack für grüne Wasserstoff-Anlagen. „Mit vereinten Kräften von Wirtschaft, Politik und Bildung kann es gelingen, einen Spitzenplatz in der Europaliga der Wasserstoff-Forschung, -Ent- wicklung und -Herstellung inklusive der stofflichen Verwertung zu erzielen“, meint Christian Ganser, Standortleiter Bosch in Linz, der auch Mitglied im Strategieboard der Wasserstoff-Offensive 2030 ist.

Jüngst ging auch der geologische Wasserspeicher von „Underground Sun Storage“ in Rubensdorf in Betrieb.: „In unserer richtungsweisenden Demonstrationsanlage bringen wir 4,2 Millionen Kilowattstunden Sommerstrom in Form von Wasserstoff in den Winter und machen die Erneuerbaren damit versorgungssicher“, erklärt Markus Mitteregger, CEO der RAG Austria, die das Projekt leitet. Zahlreiche weitere Lagerstätten sollen folgen.

Upper Austria Research UAR

OBERÖSTERREICHS FORSCHUNGSNETZWERK

„Die UAR ist seit mehr als 20 Jahren ein Turbo für Oberösterreichs Forschungslandschaft“, so Forschungs-Landesrat Markus Achleitner. Die Leitgesellschaft für Forschung des Landes OÖ koordiniert unter anderem den rollierenden Planungsprozess im Rahmen von #upperVISION2030 innerhalb der heimischen Forschungslandschaft und trägt maßgeblich zur konsequenten Umsetzung der strategischen Schwerpunkte bei.

Die zehn Beteiligungsgesellschaften der UAR zählen insgesamt 700 Firmenpartnerschaften, die oft viele Jahren bestehen. „In der UAR-Gruppe arbeiten über 1.000 Mitarbeiter*innen an Zu- kunftstechnologien vorwiegend für eine effiziente Produktion. Das ist ein Zu- wachs in den letzten fünf Jahren um rund 60 Prozent“, freut sich Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der UAR.

Zum UAR Innovation Network zählen 18 Forschungseinrichtungen. Neben den Forschungsbeteiligungen steuert die UAR die Entwicklung von acht weiteren Zentren mit. Im Zentrum der Forschung stehen Zukunftsthemen wie CO2-Neutralität, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft, Bioökonomie, Ressourceneffizienz sowie Digitalisierung.


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