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Photo by Luis Villasmil on Unsplash
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Planungs-App für die Klima-Resilienz

Für eine neue räumliche Energieplanungs-App, basierend auf Open-Source-Software, haben sich das GET – Güssing Energy Technologies, AEE – Institut für Nachhaltige Technologien und IBS – Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung in einem ACR geförderten zweijährigen Forschungsprojekt zusammengetan, um räumliche Energieplanung zu erleichtern sowie Gefahrenzonen aufgrund kommender Extremwetter anzuzeigen. Damit soll es Gemeinden, Privatpersonen und Unternehmen ermöglicht werden, Änderungen in den Klimabedingungen schon jetzt mit einzuplanen.

DesGIS-bEPS steht für Development of sustainable GIS-based Energy Planning Services in changing Climate Conditions. Die Funktionen der DesGIS-bEPS App werden aus einem Dashboard und zwei Quick-Check-Tools bestehen. Mithilfe des Dashboards werden Nutzer*innen Wärmeversorgungs-Systeme hinsichtlich ihrer Klimafreundlichkeit vergleichen können. Die Quick-Check-Tools dienen zur Ermittlung von Kosten und Umsetzbarkeit von Energiesystemen sowie zur Abschätzung der Effekte von Naturgefahren wie Hagel, Überflutung etc.

Die dafür benutzen Geodaten stammen aus unterschiedlichen Quellen mit unterschiedlichen Datenformaten. Von Relevanz sind hier etwa Gebäudebestand über den Energieverbrauch und die Abwärme von Industriebetrieben, den Verlauf von Kanälen, Strom-, Wärme- und Internetleitungen, den Temperaturen, Treibhausgas-Emissionen und Niederschlägen bis hin zur Flächennutzung und Zonierung. Nach dem Einspeisen in die Datenbank wird die Analyse durch transparente Algorithmen erfolgen.

Geleitet von GET haben sich AEE INTEC und IBS zusammengetan, um Geodaten zugänglich und auswertbar zu machen.  Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt. Gefördert wird es von ACR.

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