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Foto: Pixarbay
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Forschungsjahr 2022

Was plant die F&E-Community

Austria Innovativ holte von den Chef*innen der österreichischen Wissenschafts- und Forschungs­organisationen Statements zum Ausnahmejahr 2021 ein sowie zu ihren Plänen für das Forschungsjahr 2022. Ein Blick auf das Leben in und nach der Krise. Insbesondere auch auf Themen wie die Forschungsfinanzierung, die Klimaerwärmung und weitere Herausforderungen.

Wissenschaftsfonds FWF

Auch 2021 hat Corona-bedingt Forschungsstätten vor enorme Herausforderungen gestellt. Der FWF hat darauf bereits 2020 flexibel reagiert. Dank Projektverlängerungen, Zusatzmitteln und Co. konnte sichergestellt werden, dass kein einziges FWF-gefördertes Projekt abgebrochen werden musste. Das heuer steigende Antragsvolumen belegt die kontinuierliche Nachfrage nach kompetitiv vergebenen Drittmitteln, quasi dem FWF-Gütesiegel. Im FWF stehen neue Förderangebote wie die doc.funds.connect zur Verfügung, ein kooperatives Doktoratsprogramm zwischen Unis und Fachhochschulen. Die im Herbst mit dem BMBWF abgeschlossene Finanzierungsvereinbarung für 2021 bis 2023 schafft nun eine neue Planungssicherheit. Und mit dem Fonds Zukunft Österreich wurde eine gute Nachfolgelösung für die Nationalstiftung gefunden. Neu sind die Mittel aus dem EU-Aufbaufonds für die Quantenforschung. Trotz allem müssen wir leider viele exzellent beurteilte Projekte ablehen. Für die Antragstellenden ist es enorm frustrierend, quasi grundlos abgelehnt zu werden, nur weil Budgetmittel fehlen. Dadurch gehen viele Talente verloren.

Institute of Science and Technology (IST) Austria

Uns war es 2021 besonders wichtig, den Forschungsbetrieb aufrecht zu erhalten. Das haben wir mit einer neuen Homeoffice-Regelung und strengen Corona-Maßnahmen geschafft. Wie wichtig die Grundlagenforschung ist, hat sich während der Corona-Krise besonders deutlich gezeigt: Jahrzehnte von Grundlagenforschung haben es ermöglicht, dass in einem kurzen Zeitraum Impfstoffe produziert wurden.Wir freuen uns sehr, dass das Wissenschaftsministerium, das Finanzministerium und das Land Niederösterreich bis 2036 insgesamt 3,3 Milliarden Euro in das IST Austria investieren werden. Damit ist die langfristige Finanzierung unseres Instituts gesichert, die den nachhaltigen Aufstieg in die weltweite Spitzengruppe der Forschungsinstitutionen ermöglicht. Wir haben große Pläne für die Zukunft. Das zeigt schon die rege Bautätigkeit am Campus. Mit Caroline Muller haben wir nun auch die erste Klimaforscherin am Campus. Sie untersucht, wie sich steigende Temperaturen auf Wolkenbildung und Wirbelstürme auswirken. 2022 wollen wir Frauen in der Wissenschaft noch stärker fördern und für die MINT-Fächer begeistern. 

Österreichische Forschungs-förderungsgesellschaft FFG

2020 gab es mit einem Anstieg von 40 Prozent mehr Anträge denn je. Dieser gewaltige Antragssprung setzte sich auch 2021 weiter fort. Das zeigt nicht nur das Potenzial der österreichischen Forschungscommunity, sondern auch die Fähigkeit, gut auf rasante und komplexe Herausforderungen reagieren zu können. Besonders ermutigend: Die Zahl der erstmals geförderten Organisationen war mit 2.087 höher als jemals zuvor, die Innovationsbasis hat sich deutlich verbreitert. Viele konnten die Krise somit als Chance nutzen.
Wichtig bei der Forschungsfinanzierung ist vor allem Nachhaltigkeit und Langfristigkeit. Das ist im Budget der Bundesregierung 2022-2025 gelungen. Das Klimakonjunktur-Paket wird verlängert, zusätzliche Mittel werden für Life Science bereitgestellt. Auch die Umsetzung und Dotierung des Fonds Zukunft Österreich ist gesichert. Damit kann die FFG das Niveau von 2021 halten. Neben den zwei großen Schwerpunkten Klimawandel und digitale Transformation wird es 2022 neue zusätzliche Impulse für Life Science geben. Dabei geht es nicht nur um Know-how, sondern auch um die Produktion von Medikamenten und Impfstoffen am heimischen Standort. 

Fachhochschul-Konferenz FHK

Die Fachhochschulen waren nie „geschlossen“. Präsenz- und Online-Lehre wurden gleichermaßen eingesetzt – letztere für viel Geld. Erfreulich ist die hohe Impfquote an den FHs. Für die Weiterentwicklung des FH-Sektors sind folgende Punkte essenziell: Die Studienplatzfinanzierung ist periodisch anzupassen, da die Kosten des Lehrbetriebs stetig steigen. Die Fachhochschulen sind gesetzlich verpflichtet, Forschung zu betreiben, deren Ergebnisse in die Curricula fließen. Die lukrierten Drittmittel decken aber den Erhalt der Forschungsinfrastruktur nicht ab. Es bedarf daher einer nachhaltigen Forschungsfinanzierung durch den Bund. Gesellschaftlich wichtig wäre, neue Studienplätze über den MINT-Bereich hinaus auch in der sozialen Arbeit und im Gesundheitsbereich zu finanzieren. Über Lehre und Forschung hinausgehende gesellschaftliche Aufgaben im Rahmen der Third Mission sind von der Studienplatzfinanzierung nicht abgedeckt.
Stärker behandelt werden 2022 globale Herausforderung wie der Klimawandel, Ressourcenknappheit und die Überalterung. Erfreulich ist, dass aktuell drei Fachhochschulen Teil einer European University Initiative sind.

Ludwig Boltzmann Gesellschaft

Auch im zweiten Coronajahr kommt uns unser interdisziplinärer Ansatz zugute, mit dem wir nicht nur medizinische und psychologische, sondern auch rechtliche, sozialwissenschaftliche und andere Facetten erforschen und zusammenführen können, etwa zu Long-COVID, Telemedizin und der COVID-19-Antikörperstudie.  
Mit der Aufnahme der LBG in das Forschungsfinanzierungsgesetz haben wir mittelfristig mehr planerische und finanzielle Sicherheit erhalten und können unseren Forschungseinheiten eine stabile Basis geben. Unsere Arbeit werden wir in Zukunft stärker auf Gesundheits- und medizinische Forschung konzentrieren und neben den Instituten eine Förderschiene für klinische Forschungsprojekte aufbauen. Die LBG positioniert sich damit als zentraler Hub für die Initiierung exzellenter, innovativer Forschung in der Medizin. Der Klimawandel hat mittel- und unmittelbaren Einfluss auf die Gesundheit, teils ist die Bedrohung existenziell. Mit Open-Science-Projekten soll die Wahrnehmung der Bevölkerung erfasst und so der Grundstein für deren aktive Teilnahme an notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen gelegt werden.
 

ACR

Das Coronajahr 2021 lief insgesamt sehr gut, auch wenn es innerhalb des Netzwerks unterschiedliche Entwicklungen gibt. Für viele KMU ist die Lage, anders als in der Industrie, immer noch schwierig. Der Ressourcen- und Personalmangel kommt auch noch dazu, es bleibt also herausfordernd. Die Unternehmen treiben trotz alledem gerade jetzt Innovationen voran und investieren in F&E. Wir bekommen eine Förderung durch das BMDW in der Höhe von vier Millionen Euro pro Jahr. Diese ermöglicht es den Instituten, die sonst keine Basisfinanzierung erhalten, interdisziplinäre Forschungsprojekte gemeinsam mit und für KMU durchzuführen und sie durch gemeinnützige Angebote bei ihren Innovations- und Digitalisierungsaktivitäten zu unterstützen. Diese Förderung ist bis 2023 gesichert. In unserem Netzwerk decken wir sehr viele Themen ab, doch es zeichnen sich gemeinsame Trends ab. So ist Digitalisierung ein wesentlicher Bestandteil bei fast allen Projekten. Weiters haben wir viele Projekte zum Thema nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, Einsparung von CO2, Speicherung von Energie und Abfallvermeidung bzw. Recycling. 

Klima- und Energiefonds

Zwar hat uns die Pandemie noch fest im Griff. Doch die Aufmerksamkeit für den Klimawandel und seine dramatischen Auswirkungen ist ungebrochen hoch. Es ist breiter Konsens, dass wir kaum noch Zeit haben, um die dringend notwendigen Klimaziele zu erreichen und jede Maßnahme im Kern auch Klimaschutz beinhalten muss. Klimaschutz wird nicht nur von Jugendlichen – Fridays for Future – eingefordert, sondern auch von der Wirtschaft, den Gemeinden und Städten und zahlreichen Menschen in unserem Land umgesetzt. Die Förderanträge, insbesondere aus Kommunen und dem unternehmerischen Bereich, sind zahlreicher denn je. Das Interesse an umweltfreundlichen Lösungen ist in allen Branchen sehr hoch, ganz besonders in der Schwerindustrie. Hier sehen wir einen großen Hebel im effektiven Zusammenspiel von nationalen Angeboten und den Mitteln des europäischen Green Deals. Unter dem Lead des Klimaschutzministeriums wurden spürbar mehr Budgets aktiviert. Damit konnten auch wir unsere Angebote massiv ausweiten, um nachhaltige ,Innovation made in Austria‘ schneller umzusetzen.

Rat für Forschung und Technologieentwicklung 

Die COVID-19-Pandemie hat eine bis dato ungekannte Mobilisierung der globalen Scientific Community ausgelöst und der Wissenschaft enormen Bedeutungsgewinn beschert. Faktum ist, dass ohne wissenschaftliche Errungenschaften weit gravierendere Folgeschäden und deutlich mehr Todesfälle zu verzeichnen gewesen wären. Die Wissenschaft hat Pandemien zu einer beherrschbaren Herausforderung gemacht. Nun gilt es, die Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen. So etwa jene, dass für die Bewältigung der nächsten großen Herausforderungen – allen voran des Klimawandels – der Wissenschaft und evidenzbasierter Politikberatung noch stärker Gehör geschenkt werden muss. Auch die Sicherstellung der Finanzierung von FTI, Bildung und Gesundheit muss künftig höchste Priorität haben. Die Pandemie hat uns gezeigt, was innovative und resiliente Gesellschaften ausmacht, wie auf die Grand Challenges reagiert werden muss und welche Anforderungen an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft damit verbunden sind. Nur wenn diesen Einsichten rasch Taten folgen, besteht Hoffnung, die Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Wiener Wissenschaftsfonds 

Nach dem erfolgreichen Abschluss der im März 2020 gestarteten Projekte aus unserem Corona Rapid Response Call zeigte sich deutlich, dass es vernetzte, innovative, präventiv und nicht nur kurativ gedachte Forschung zu Bevölkerungsgesundheit braucht. Themen wie Klimawandel und Gesundheit, sozialer Zusammenhalt, Digitales und Gesundheit, Pflege oder resiliente Städte liegen auf der Hand. Doch die Forschung zu Public Health ist in Österreich stark unterfinanziert, und eigene, spezifische Förderprogramme kaum existent. Nach einem ausführlichen Sondierungsprozess mit der Forscher*innen-Community starteten wir im November 2021 den ersten Public Health Call. Weitere Ausschreibungen liegen in den Bereichen Empirie und Gesellschaft, IKT, und die 12. Runde unseres Exzellenzprogrammes Vienna Research Groups, bei dem wir junge Umwelt- und Klimaforscher*innen nach Wien holen, damit diese hier starke Gruppen aufbauen können. Die laufende Finanzierung des WWTF durch eine private Bankenstiftung und die kürzlich abgeschlossene Rahmenvereinbarung mit der Stadt Wien ermöglichen und, im 20. Wirkensjahr die Spitzenforschung in Wien zu stärken. 

UAR

Corona konnte die Innovationsdynamik in Oberösterreich nicht einbremsen und die letzten Monate zeigten deutlich: F&E stärkt die Resilienz von Unternehmen. Vom Hightech-Leitbetrieb bis zum innovativen KMU wurde stark auf Innovation gesetzt. Im Vorjahr floss mehr als ein Fünftel der Forschungsgelder des Bundes an oö. Unternehmen und Forschungseinrichtungen. In der Produktionsforschung sowie Medizintechnik unterstützt das UAR Innovation Network mit den Kernkompetenzen smarte Systeme, digitale Technologien und nachhaltige Materialien Unternehmen dabei, zentrale Meilensteine in ihrer Innovationsarbeit zu bewältigen und sich für die Herausforderungen der Zukunft zu wappnen. Dazu zählen unter anderem die Themen Nachhaltigkeit & Kreislaufwirtschaft, welche im Strategischen Programm #upperVISION2030 des Landes OÖ fest verankert sind. Im UAR Innovation Network konnten dazu heuer etliche wichtige Forschungsprojekte mit dem Fokus auf die Wiederverwendbarkeit von wertvollen Rohstoffen vorangetrieben werden. Wie beinahe in allen Themen findet auch hier die Künstliche Intelligenz verstärkt Einzug. 

Salzburg Research

Die Pandemie hat die Bedeutung einer leistungsfähigen digitalen Basis noch deutlicher ans Licht gebracht: Die Notwendigkeit zur Digitalisierung von Prozessen und der Nutzen von Sensordaten wurden durch die Krise bestätigt. Nachdem Digitalisierung in unserer DNA steckt und wir intensiv mit Methoden und Werkzeugen der Data Science und der Künstlichen Intelligenz arbeiten, kommt uns das entgegen. Einschränkungen gab es nur dort, wo wir „from Lab to Field“ in Feldtests gehen wollten – also z. B. bei Tests mit dem automatisierten Shuttle oder Skitests auf der Piste. Dementsprechend ist auch die Auftragslage für 2022 gut. Wir wollen als unabhängiges und agiles Forschungsinstitut Motion Data, also die Bewegungsdaten von Menschen, Produkten und Maschinen, noch besser verstehen und nutzbringend einsetzen. IT-Infrastruktur kann hier viel beitragen, zum Beispiel in der Verkehrssicherheit, im Breitensport oder bei zuverlässigen Netzwerken, aber auch bei Klimathemen wie der Aufwertung von öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Umsetzung der „Last Mile“ oder der Attraktivierung des sicheren Fahrradverkehrs.

Joanneum Research

Das Jahr 2021 läuft nach einem herausfordernden Jahr 2020 sehr gut für die JOANNEUM RESEARCH. Der Auftragsstand ist unter Berücksichtigung der Pandemie sehr hoch, was uns für das nächste Jahr sehr zuversichtlich stimmt. Derzeit arbeiten wir an der Unternehmensstrategie, die die Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte für die kommenden Jahre  festlegen wird. Dabei sind Digitalisierung und Green Deal wesentliche Zukunftsthemen. Der Digitalisierungsprozess hat durch Corona in allen Bereichen richtig Fahrt aufgenommen. Mit unserer Expertise sind wir ganz vorne dabei und bieten Technologielösungen für heute und morgen an. Schon frühzeitig haben wir etwa auf die Themen automatisiertes Fahren, Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz gesetzt. Die Themen des Green Deals haben einen starken Impact auf alle unsere Forschungsbereiche. Unsere Lösungen tragen hier zur Entwicklung neuer Produktionstechnologien bei, die einen effizienten Umgang mit Ressourcen und Energie unterstützen. Digitale Technologien wie KI, 5G, Edge-to-Cloud-Continuum und das Internet der Dinge sind in allen Forschungsthemen unverzichtbar.

Forschung Burgenland

Das zweite Corona-Jahr hat aufgrund unserer erfolgreichen Umsetzung einer flexiblen und digitalen Organisationskultur nur noch sehr geringe Einschränkungen im Forschungsbetrieb bedeutet. Unsere geplanten Investitionen und auch ambitionierten Forschungsziele konnten wir sogar noch weiter ausbauen. Aufgrund der hervorragenden Auftragslage sind derzeit ein Großteil der Ressourcen für 2022 vergeben. Limitierender Faktor für ein weiteres Wachstum bleibt weiterhin die Begrenzung der Kofinanzierungsmittel für geförderte Forschungsprojekte. 2022 steht ganz im Zeichen der Zukunftsthemen Digitalisierung, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft. Wir planen die Eröffnung unserer beiden neuen Forschungsgebäude: dem Lowergetikum in Pinkafeld und dem Informatikum in Eisenstadt. Zudem planen wir den Aufbau einer For-schungsanlage zur Abfallaufbereitung. Mit der geeigneten Infrastruktur kann die Forschung Burgenland gemeinsam mit der FH Burgenland Spitzenforschung auf nationaler und internationaler Ebene durchführen. Zentrales übergeordnetes Thema ist die Förderung von erneuerbaren Energien und die Verringerung der Klimaerwärmung. 

AIT Austrian Institut of Technology 

Das AIT konnte von Beginn an der Corona-Krise den Vollbetrieb aufrechthalten und die Leistungsversprechen einlösen. Auch und gerade in Krisenzeiten zeigt sich der Wert einer zuverlässigen Partnerschaft. Die Auftragslage ist erfreulicherweise unverändert hoch. Durch Investitionen in modernste Laborinfrastruktur ist es uns gelungen, unsere strategische Positionierung weiter zu stärken: Forschung und Innovation für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Position im digitalen Zeitalter. Dies umfasst insbesondere die Bereiche Dekarbonisierung, Digitalisierung und die Folgen des Klimawandels. Besonders hervorheben möchte ich den Abschluss des Ausbaus des DC-Labs, in dem wir Gleichstromtechnologien weiter entwickeln und erproben; diese werden z. B. bei der Photovoltaik oder bei Elektro-Fahrzeugen dringend benötigt. Große Investitionen fließen auch in das AIT- Batterielabor zur Erforschung und Entwicklung von Feststoff (Solid State)- Batterien. Weiteres arbeiten wir an neuen Lösungen zur Automatisierung, der KI-Nutzung sowie der digitalen Stadtplanung – etwa zur Optimierung des Verkehrs oder zur Anpassung an den Klimawandel.  

Christian Doppler Forschungsgesellschaft 

Das Jahr 2021 brachte einen an Covid angepassten „Regelbetrieb“ der Christian Doppler Forschungsgesellschaft mit sich. Die ursprünglichen Befürchtungen, Unternehmen würden sich aus wirtschaftlichen Gründen aus den Forschungseinheiten zurückziehen, bewahrheiteten sich nicht. Zum Glück für den Wirtschaftsstandort Österreich setzen die innovativen Unternehmen weiterhin auf Forschungskooperationen mit Universitäten und Fachhochschulen. Tatsächlich haben wir 2021 wieder deutlich mehr Anträge bekommen. Durch eine Überbrückungsfinanzierung durch das BMDW können wir den Ausfall der Nationalstiftungsmittel für 2021 kompensieren. Für 2022 gibt es einerseits die gute Nachricht, dass der Fonds Zukunft Österreich gegründet und finanziert wurde, andererseits wird die Zeit für 2022 knapp, wenn die Umsetzung des Fonds nicht sofort startet. Dies könnte dazu führen, dass wir im nächsten Jahr nur wenige Gründungen vornehmen können. Thematisch gesehen boomen die Life Sciences, die IT und die Medizin, neben den immer nachgefragten Themen im Bereich der Materialwissenschaften.


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